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 Betreff des Beitrags: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Do, 22. Jan 2015, 18:39 
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Hallo liebe Community,

hab seit knapp 5-6 Jahren oder so nichts mehr geschrieben glaub ich :oops:
Aber macht ja nichts :)

Jedenfalls will ich gleich mal mit einer fundamentalen Frage anfangen, die mich seit heute bisschen zum Nachdenken gebracht hat. Ich hab nichts Ähnliches gefunden im Forum, demnach sorry falls ich hier einen überschneideten Post gemacht hab...

Aber was haltet ihr von dem hier: http://www.retrozap.com/padme-didnt-die ... ken-heart/
Erstmal angucken, dann weiterlesen bitte :)


Jedenfalls für die Leute, die jetzt nicht so bewandert sind in der englischen Sprache, hier eine kurze Zusammenfassung:

Padmé starb nicht an einem gebrochenen Herzen
Palpatine wusste von seinem Meister wie man Leben entzieht/rettet
Palpatine entzog Padmé das Leben um Darth Vader zu retten.
Droiden können keine Macht feststellen/verstehen, somit sagten sie bei Padmés Tod nur:
Wir können sie nicht retten, wir wissen nicht warum sie stirbt etc...

Was sagt ihr dazu? ich finde die Idee eigentlich interessant... das muss ein Fan herausgefunden haben, der sehr viel Zeit hat und die Filme wirklich liebt, weil wenn es so ist, dann hat sich George Lucas wirklich noch ein klein wenig mehr übertroffen.

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tja, dann wirf nen Sith vom Felsen runter!


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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Do, 22. Jan 2015, 19:44 
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Saeese Tiin hat geschrieben:
dann hat sich George Lucas wirklich noch ein klein wenig mehr übertroffen.


Wenn man es als Leistung ansehen will, dass eine vollkommen schwachsinnige Szene die nicht einmal ansatzweise Sinn ergibt, durch eine an den Haaren herbeigezogene Erklärung, die in keinem der Filme auch nur irgendwie als auch nur theoretische Möglichkeit angedeutet wird - dann ja.

Ansonsten ist die Szene wie leider so vieles in der PT - inhaltlich schlicht und ergreifend sinnlos.
Aber eigentlich schließt sich ja der Kreis. Die PT mit Ep 1 fängt mit einer völlig sinnlosen Szene an, bei der keiner weiß um was es geht und wo keine Handlung irgendeiner Partei Sinn ergibt (Blockade von Naboo).
Und die PT endet mit einer Szene, bei dem einfach irgenwas passiert, ohne dass es irgendwie sinnvoll oder glaubwürdig ist.
Ja, kann man vielleicht auch als Leistung anerkennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 04:57 
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Zitat:
Wenn man es als Leistung ansehen will, dass eine vollkommen schwachsinnige Szene die nicht einmal ansatzweise Sinn ergibt

Man kann tatschächlich an gebrochenen Herzen sterben
Zitat:
Die PT mit Ep 1 fängt mit einer völlig sinnlosen Szene an, bei der keiner weiß um was es geht und wo keine Handlung irgendeiner Partei Sinn ergibt (Blockade von Naboo).

Was ist darn sinnlos?Palaptine inszeniert doch das ganze um einen Krieg heraufzubeschwören,das sit eigentlich sehr gut verständlich.Oder sagst du das um die PT generell zu haten?
Zitat:
Padmé starb nicht an einem gebrochenen Herzen
Palpatine wusste von seinem Meister wie man Leben entzieht/rettet
Palpatine entzog Padmé das Leben um Darth Vader zu retten.
Droiden können keine Macht feststellen/verstehen, somit sagten sie bei Padmés Tod nur:
Wir können sie nicht retten, wir wissen nicht warum sie stirbt etc...

Wie soll das denn gehen?Palpatine ist ja noch gar nicht auf Mustafar als Padme dort ist.Und als er dort ist ,ist Obi-Wan mit PadME schon längst weg

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 12:37 
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darkmulder hat geschrieben:
Man kann tatschächlich an gebrochenen Herzen sterben

Mir fehlt aber eine Erklärung, warum Padmes Herz gebrochen sein soll. Na gut, ihr Gatte ist ein Arsch. Aber hey, das wusste sie, bevor sie ihn geheiratet hat, also wo ist das Problem? Und sie hat gerade zwei Kinder in die Welt gesetzt, hat aber keinen Lebenswillen mehr, um sich um sie zu kümmern? Das verlangt nach einer weitaus besseren Erklärung als "ist jetzt halt so".

Zitat:
Was ist darn sinnlos?Palaptine inszeniert doch das ganze um einen Krieg heraufzubeschwören,das sit eigentlich sehr gut verständlich.

Eigentlich ist daran gar nichts verständlich. Welche Motivation hat die Handelsföderation für diese Blockade? Irgendwie muss Palpi denen die Sache doch schmackhaft gemacht haben? Und wieso hat eine Handelsföderation eine riesige Armee? Was zum Teufel ist überhaupt diese Handelsföderation?
Nebenbei: Palpi wollte keinen Krieg heraufbeschwören, er wollte durch das Misstrauensvotum einer einzigen Abgesandten eines einzigen Planeten der Republik den Kanzler stürzen, um sich selbst auf seinen Stuhl zu setzen.
Bei einer Regierung, die nach derart beknackten Regeln spielt, hätte er sich nicht soviel Aufwand machen müssen.

Zum Thema der Thread-Erstellerin:
Wenn sich jemand eine durch absolut nicht belegte hanebüchene Erklärung ausdenkt, um ein Story-Loch zu stopfen, welches George Lucas in seiner Geschichte hat klaffen lassen - dann ist das ein Lorbeer für George Lucas, der sich damit nochmal selbst übertroffen hat?

Sorry, ich kann dieser Logik nicht mal einen Millimeter weit folgen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 14:36 
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Klar kann man an gebrochenem Herz sterben. Es passt aber hinten und vorne nicht zu Padmes Charakter, die schon als 14-jährige mehr Eier gehabt hat als alle anderen. Man kann eine Person nicht so einführen und sie dann wegen sowas abnippeln lassen. Schon gar nicht, wenn sie gerade zwei Kinder geboren und zu beschützen hat. Das überlagert alles andere normalerweise, ansonsten isses ne komische Mutter.

Was wäre so wild gewesen, einfach das Naheliegende zu erklären: Anakin hat Padme bei seinem Anfall im Affekt verletzt und daran ist sie gestorben - das hätten die Droiden dann halt erkennen müssen. Das hätte man akzeptieren können und es hätte Anakins Schuld noch viel plastischer gemacht. Eingebildet hat er sich das ja sowieso. Dass Palpatine ein INteresse daran hatte, ist klar, aber ich halte nichts von diesen Allmachts-Fantasien. Das ist absurd und führt sämtliche Plots in Star Wars ins Leere.

Vor allem finde ich die Formulierung merkwürdig, dass das ein Fan "herausgefunden" hat. Der hat sich ne Erklärung ausgedacht, die man nun akzeptieren kann oder nicht. Herausfinden ist was anderes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 15:58 
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darkmulder hat geschrieben:
Man kann tatschächlich an gebrochenen Herzen sterben

Siehe dazu Zentraldenker und Tempest.
Ich sage nur: Drehbuch.
Passt vorne und hinten nicht zu dem, was man von Padme vorher gesehen hat.

Zitat:
Was ist darn sinnlos?Palaptine inszeniert doch das ganze um einen Krieg heraufzubeschwören,das sit eigentlich sehr gut verständlich.Oder sagst du das um die PT generell zu haten?

Ich erlaube mir mal das zusammenzufassen:
Also, es gibt Steuerstreitigkeiten mit den äußeren Sternsystemen.
Die Handelsföderation verhängt daraufhin eine Blockade gegen Naboo.
Also schickt der Kanzler zwei Jedi zu Verhandlungen.
So beginnt Ep 1.
Also:
Was ist die Handelsföderation?
Gehören die zur Republik? Gehört Naboo zur Republik?
Falls die Antwort jetzt ja ist: Warum handelt die Republik mit sich selber? Wie ist es sinnvoll für die Republik den Handel mit sich selber einzustellen?
(Und warum hat eine Republik eine Königin?)
Was sind die Konsequenzen wenn die Handelswege blockiert sind, über was verhandeln die Jedi eigentlich und was ist das Ergebnis wenn die Verhandlungen scheitern?
Außerdem: Die Jedi sind Teil der Republik.
Wenn also die Handelsföderation und Naboo zur Republik gehören hat ergibt sich:
Die Republik hat die Republik geschickt um mit der Republik über ein Embargo gegen die Republik zu verhandeln.
Außerdem: Es geht um Steuern. Warum schickt man da keine Steuerfahnder sondern Jedi bzw. die Handelsföderation (also jene, die die Güter verteilen).
Und wieso hat eine Handelsföderation eine riesige Armee?
Oder ist es die Armee der Republik?

Natürlich kann es auch sein, dass die Handelsföderation nicht Teil der Republik ist:
Aber wieso besteuert dann die Handelsföderation Bürger der Republik?
Und falls es um die Besteuerung der Handelsrepublik geht: Wieso werden die von der Republik besteuert, wenn sie nicht Teil davon sind?
Wieso hat die Handelsrepublik Angst, Gesetze der Republik zu brechen, wenn sie nicht Teil der Republik sind?
Warum haben sie im Senat einen Sitz?

Ich gebe zu, diese Zusammenfassung geklaut zu haben, aber die ist so wunderbar, dass man das schlicht nicht besser sagen kann.

Gehen wir jetzt mal einen Schritt weiter und setzen aus dem EU voraus, dass die Handelsföderation einfach eine Unternehmensgruppe ist.
Diese Unternehmensgruppe muss Steuern zahlen.
Damit sind zwar viele Fragen von oben noch immer nicht beantwortet, aber egal.

Also, wir haben eine Unternehmensgruppe, die sich wegen Piraten eine eigene Armee halten darf. (Wie dämlich das ist lasse ich mal dahingestellt, passt nahtlos in die gesamte blöde Verfassung der Republik, die einzig auf deren eigenen Untergang ausgelegt ist.)

Diese Unternehmensgruppe soll mehr Steuern zahlen, das will sie nicht.
Also greift sie militärisch einen Teil der Republik an.

Was soll das? Wo ist da der Sinn für die Handelsföderation?

Es kann darauf nur eine einzige Antwort der Republik geben: Die Handelsföderation wird enteignet.
Kein einziges Mitglied der Republik kann dagegen sein.
Eine Mehrheit war ja sowieso schon für höhere Steuern.
Und wenn dann ein Unternehmen militärisch eingreift kann der Rest selbstverständlich auch nicht dafür sein, dass geschehen zu lassen.
Die äußeren Planeten wären selbstverständlich geschlossen auf Naboos Seite – schließlich müssten die Angst haben, dass ihnen das gleiche passiert.
Und die inneren Planeten selbstverständlich auch – keiner kann dulden, dass ein Unternehmen so etwas macht.
Und falls jetzt das Argument kommt: Naboo ist klein und unbedeutend und interessiert nicht: Wenn Naboo so winzig und unbeutend ist: Warum dann überhaupt eine Blockade? Wenn es ja doch keiner mitbekommt und keinen interessiert?
Und falls das Argument kommt: Die Handelsföderation hat durch Bestechung so viel Einfluss: Wenn sie so viel Einfluss hat, wäre es gar nicht erst zu einer Besteuerung gekommen.
Es ist eine Million mal leichter eine Besteuerung zu verhindern wie einen militärischen Gewaltakt zu legitimieren.

Die Handelsföderation kann so oder so ausschließlich verlieren.

Und auch für Sidious ist das sinnlos (außer halt er kennt das Drehbuch...)
Normalerweise würde – wie geschrieben – die Handelsföderation schlicht enteignet werden und fertig.
Oder aber es würde zu einem Krieg kommen, dann kommt es halt zu einem Krieg.
So oder so wäre der Senat geschlossen gegen die Handelsföderation, einen Anlass für ein Misstrausensvotum existiert nicht.

Und wenn jetzt das Argument kommt er hätte halt so viel Einfluss, dass er die Leute nicht gegen die Handelsföderation stimmen lässt: Wenn er eh schon den Senat unter Kontrolle hat ist eh alles egal.
Dann hat er ja sowieso schon die Macht.
Ein Ereignis wie die Blockade von Naboo würde den Senat einen und nicht spalten, vor allem wenn der Senat sowieso schon tendenziell gegen die Handelsföderation eingestellt ist. (Und siehe oben, das muss er sein, sonst könnte es zu keiner Besteuerung kommen.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 17:11 
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Saeese Tiin hat geschrieben:
Was sagt ihr dazu? ich finde die Idee eigentlich interessant... das muss ein Fan herausgefunden haben, der sehr viel Zeit hat und die Filme wirklich liebt, weil wenn es so ist, dann hat sich George Lucas wirklich noch ein klein wenig mehr übertroffen.


Ja er hat sich so sehr übertroffen, das er glatt vergas das Padme nicht hätte sterben dürfen, zumindest nicht direkt nach der Geburt.

WedgeAntilles hat geschrieben:

Und auch für Sidious ist das sinnlos (außer halt er kennt das Drehbuch...)


Wusstest du es nicht, Sidious hat GL mit der Macht während des Schreibens Manipuliert :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 18:23 
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Also Wedge das ist mir zuviel Politik über was du da nachdenkst,ich wil doch nur den Film geniessen.Ist mir relativ egal wer welche Steuern und warum bezahlt.
Was Padmes gebrochenes herz betrifft
Vielleicht konnte isie s TROTZ ihrer Kinder nicht ertragen Anakin auf der dunklen seite stehen zu sehen

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 19:32 
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Damit ich das recht verstehe - du sagst meine Kritik am Film wäre reines haten und er wäre logisch.
Nach dem ich dann - zugegebenermaßen etwas länger, aber das hat Politik / Wirtschaft so an sich - darlege, warum das Szenario von Ep 1 sinnlos ist beschwerst du dich, dass man sich bei einem Film nicht zu viele Gedanken machen sollte?

Nun ja, vielleicht hätte Lucas dann eine Geschichte wählen sollen, die relativ einfach ist.
Und nicht eine Materie (Wirtschaft, Steuern), von der 95% aller Autoren (beim letzten Batman gab es da auch solche Szenen, die in der besetzen Börse spielen) keinerlei Ahnung haben. (Achtung, jetzt kommt ein etwas längerer Abschnitt, den man durchaus überspringen kann: Das trifft übrigens auch auf den Roman vor Ep 1 zu, in dem versucht wird manche Dinge zu erklären. Da schreibt der Autor, die äußeren Planeten würden nichts gegen die Handelsföderation tun wollen, da sie Angst vor steigenden Preisen habe. Das Buch ist in einigen Bereichen wirklich gut, aber hier ist wieder der PUnkt: Von Wirtschaft sollte man was verstehen. Jedes Gut unterliegt einer bestimmten Preiselastizität. Das bedeutet: Auf Preisänderungen verändert sich die Nachfrage. Einfach gesagt: Je teurer ein Gut wird, desto geringer die Nachfrage (es gibt - vor allem im Luxussegment Ausnahmen, da kann es sogar sein, dass ein höherer Preis eine höhere Nachfrage ergibt.).
Wenn das Auto statt 10 000 Euro 15 000 Euro kostet werden weniger Autos verkauft.
Dadurch gibt es auch für ein Monopol keine Möglichkeit, den Preis unendlich hoch anzusetzen.
Es gibt einen sogenannten Monopolpreis, der Preis, ab dem eine weitere Anhebung des Preises den Gewinn des Monopolisten senken würde.
Er würde zwar pro verkauftem Stück etwas mehr verdienen (da der Preis ja höher ist), aber er würde deutlich weniger Verkaufen - so dass sich sein Gesamtgewinn reduziert.
Bei der Handelsföderation handelt es sich nach allem was wir sehen um eine Organisation, die ihre Machtstellung völlig ausnutzt. Die also die Preise schon so hoch hat, dass sie ihren GEwinn maximiert.
Wenn jetzt also eine Besteuerung kommt, kann die Handelsföderation gar nichts anderes machen als diese Besteuerung zähneknirschend zu akzeptieren und zu bezahlen. Höhere Preise kann sie nicht setzen, da ihr sonst die Nachfrage wegbricht.
Also gibt es für die äußeren Systeme absolut keine Gefahr für eine Besteuerung der Handelsföderation einzutreten. Diese Zusammenhänge kennt der Autor jedoch nicht - wie gesagt, so geht das den meisten. Weswegen ich jedem Autor dringend raten würde, wirtschaftliche Dinge entweder sehr gründlich zu recherchieren oder einfach ganz wegzulassen. Aber jetzt Back 2 Topic.)

Natürlich kann man das ignorieren und einfach den Film genießen.
Das werfe ich nie einem vor, egal ob Buch, Film oder sonst was.
"Ja, das Setting ist sinnlos, aber wen interessierts, ich finde den Film trotzdem super" - dagegen kann absolut keiner was haben. (Ich persönlich betrachte die PT inhaltlich als ziemliche Katastrophe - aber trotzdem habe ich die Filme mehrmals durchaus gerne angeschaut. Warum kann ich nicht mal genau sagen, gute Musik, SW halt, was weiß ich. Aber ich trenne eben "gefällt mir" von der Frage, ob eine Handlung Sinn macht.)

Aber ich akzeptiere nicht, wenn mir jemand erzählen will, dass Ep 1 durchdacht ist und die Handlungsweise Sinn ergibt.
Das ist nämlich objektiv nicht der Fall und hat nichts mit Geschmack, haten oder sonst was zu tun.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Fr, 23. Jan 2015, 21:39 
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Zitat:
Das ist nämlich objektiv nicht der Fall und hat nichts mit Geschmack, haten oder sonst was zu tun

Wie gesagtt ich habe nie über irgendwelche Steuern nachgedacht,und dachte auch nicht das sich jemand ernsthaft über sowas gedanken macht.deshalb hielt ich das alles für durchdacht,etwa so
Palpi beauftragt die Handelsföderation Naboo zu besetzen.Dazu braucht er erstmal ein Grund-die Steuern.Und da jedi auch geschickte Diplomaten sind,können die sehr wohl eingesetzt werden.Und dann nimmt halt alles seinen Lauf-ich wolte ja nur die Story des Anakin Skywalker in erster Linie erfahren,darum gehts doch auch wohl.
Ich gucke mir die Filme an,freu mich auf (jedi-)Action und die Story des Anakin Skywalker

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Sa, 24. Jan 2015, 01:53 
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Und wenn die Story dann keinen Sinn macht, ist es auch egal? lol...

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Sa, 24. Jan 2015, 13:32 
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Zumal es ja geradezu lächerlich einfach wäre, eine sinnvolle Story zu schreiben:

Die Republik ist militärisch bedroht, der Senat ist völlig uneins.
Es stehen quasi die Barbaren vor Roms Toren.
Und was machte Rom in Zeiten der größten Krise? Es berief einen Diktator.

Generell gilt der Ruf nach einem starken Mann, wenn die Zeiten sehr schlecht sind.

Und über diese Schiene kommt Palpatine an die Macht.
Die Klonarmee ist das stehende Heer der Republik und Palpatine übernimmt natürlich auch über sie das Oberkommando.

So, dafür habe ich jetzt 2 Minuten gebraucht.
Selbstverständlich muss man das noch etwas ausbauen. Und es ist nicht das innovativste, das jemals geschrieben wurde.
Aber schon mit dieser Grundlage wurde ein Großteil des Unsinns rausgeschmissen und wir haben eine Glaubwürdigkeit und Plausibilität, die Ep 1-3 nie auch nur im Ansatz besitzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Sa, 24. Jan 2015, 13:52 
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Beiträge: 3476
darkmulder hat geschrieben:
Wie gesagtt ich habe nie über irgendwelche Steuern nachgedacht,und dachte auch nicht das sich jemand ernsthaft über sowas gedanken macht.

Man muss nichts über-analysieren. Mir persönlich geht Wedges Analyse (bzw. die von Confused Matthew) in diesem Punkt auch bereits etwas weit. Wo da jeder die persönlichen Grenzen setzt, ist natürlich unterschiedlich. Aber eins muss doch wohl sonnenklar sein: Wenn ein, wenn nicht sogar der Kerninhalt eines Films die politische Manipulation ist, dann müssen die Motivationen der beteiligten politischen Parteien und die Art der Einflussnahme auf diese herausgearbeitet werden. Wer dazu keine Lust hat, der soll Ballerfilmchen machen. Ober sich eben eine einfachere und logischere Geschichte ausdenken, etwa so wie Wedge das oben angerissen hat.

darkmulder hat geschrieben:
deshalb hielt ich das alles für durchdacht,etwa so
Palpi beauftragt die Handelsföderation Naboo zu besetzen.Dazu braucht er erstmal ein Grund-die Steuern.

Das erklärt nur leider überhaupt nichts. Wie bereits geschrieben: Warum macht die Handelsföderation genau das, was Palpatine will? Wieso kann irgendein mysteriöser Kapuzenmann die Handelsföderation mit seiner Drecksarbeit "beauftragen"?
Das ist ein essentieller Punkt. So etwas muss erklärt werden. Sonst ist Palpatine nämlich kein Meister der Manipulation, sondern nur ein Mann, dem völlig zufällig und willkürlich alle in die Hände spielen.

darkmulder hat geschrieben:
ich wolte ja nur die Story des Anakin Skywalker in erster Linie erfahren,darum gehts doch auch wohl.

Da ist dir wohl das zweite Hauptthema der PT komplett entgangen: Der Fall der Republik. Darum gehts hier, (noch) nicht um Anakin.

darkmulder hat geschrieben:
Ich gucke mir die Filme an,freu mich auf (jedi-)Action und die Story des Anakin Skywalker

Das ist wieder eine andere Geschichte. Sie haben aber eine Gemeinsamkeit: Dass sie leider nie erzählt werden.
Wie hat Palpatine die Republik zu Fall gebracht? Gar nicht, sie war von vornherein kaputt. Durch Politiker, die jeden sinnlosen Vorschlag abnicken und durch Jedi, die sich um nichts in der Galaxis kümmern außer den eigenen Vorteil.
Wie wurde Anakin Skywalker korrumpiert? Gar nicht, er war schon immer ein Arsch. Er hat keinen Respekt vor seinen Vorgesetzten, tut was er will und ermordet unschuldige - vor wie nach seinem Übertritt zur dunklen Seite. Den guten Menschen Anakin Skywaklker, von der in der OT die Rede war, den gibts in der PT einfach gar nicht.

Trauriges Fazit: Von den Dingen, die die PT erzählen wollte, erzählt sie gar nichts. Deshalb hat sie keine Daseinsberechtigung, die über bunte Bilder und deine "Jedi-Action" hinausgeht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Sa, 24. Jan 2015, 16:45 
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Beiträge: 689
Tempest hat geschrieben:
Das erklärt nur leider überhaupt nichts. Wie bereits geschrieben: Warum macht die Handelsföderation genau das, was Palpatine will? Wieso kann irgendein mysteriöser Kapuzenmann die Handelsföderation mit seiner Drecksarbeit "beauftragen"?
Das ist ein essentieller Punkt. So etwas muss erklärt werden. Sonst ist Palpatine nämlich kein Meister der Manipulation, sondern nur ein Mann, dem völlig zufällig und willkürlich alle in die Hände spielen.

Aus Angst natürlich. Die Angst vor einem mächtigen Sith-Lord. Durch die Kriege mit dem Sith Imperium dürften die Handelsföderation und die späteren Anführer der KUS so ungefähr eine Vorstellung gehabt haben, zu was ein Sith fähig ist. Hinzu kommt, dass der Vizekönig einer Spezies angehört, von der die meisten Exemplare Feiglinge sind.
Also für mich reicht das als Erklärung. :D

Zitat:
Wie wurde Anakin Skywalker korrumpiert? Gar nicht, er war schon immer ein Arsch. Er hat keinen Respekt vor seinen Vorgesetzten, tut was er will und ermordet unschuldige - vor wie nach seinem Übertritt zur dunklen Seite. Den guten Menschen Anakin Skywaklker, von der in der OT die Rede war, den gibts in der PT einfach gar nicht.

Das ist richtig. Und warum nicht? Weil derjenige der in der OT behauptet hat, Anakin Skywalker sei ein ehrenvoller nobler Jedi-Ritter gewesen, Obi-Wan Kenobi war.
Wusste Obi-Wan, dass Anakin einen ganzen Tusken-Stamm aus Rachegelüsten ausgelöscht hatte? Wusste er nicht! Ist er auch nur einmal dabei gewesen, wenn Anakin z.B. in TCW Jemanden mit dem Macht-Würgegriff gefoltert hat? War er nicht!
Alles was Obi-Wan wusste war, dass er einen Schüler hatte, welcher sehr stark in der Macht, geschickt im Kampf, als General viele Operationen erfolgreich abgeschlossen hatte, ein verdammt guter Pilot war, ihm mehrmals das Leben gerettet oder es versucht hat egal wie riskant die Lage war und immer an seiner Seite gekämpft, mit ihm gescherzt und gelacht hat. Bis zu dem Moment als er die Überwachungsaufnahmen des Jedi-Tempels nach Order 66 gesehen hatte, war Anakin aus Obi-Wans Sicht nichts anderes, als das, was er später Luke erzählt hat. Dass Anakin schon schlimme Dinge getan hatte bevor er zu Darth Vader wurde, wusste Obi-Wan nicht.
Ergo: was Obi-Wan über Anakin erzählt hat stimmt vielleicht aus Zuschauer-Sicht nicht, aber aus seiner Perspektive - weil er es nicht besser wusste - hat er nur die Wahrheit gesagt. Oder um es mit seinen eigenen Worten zu formulieren: "Ich habe euch also die Wahrheit gesagt - von einem gewissen Standpunkt aus." :o

Zitat:
Trauriges Fazit: Von den Dingen, die die PT erzählen wollte, erzählt sie gar nichts. Deshalb hat sie keine Daseinsberechtigung, die über bunte Bilder und deine "Jedi-Action" hinausgeht.

Schwachsinn.
Sie hat von Anakins Fall zur dunklen Seite erzählt, vom Aufstieg des Imperiums und den Klonkriegen. Was "wollte" sie denn sonst noch erzählen?
Deiner Meinung nach hat sie das alles vielleicht schlecht erzählt, aber schlecht erzählt ist immer noch erzählt. :wink:

Aber das alles ist jetzt eigentlich ziemlich off-Topic also will ich noch einmal zum Ursprungsthema dieser Diskussion zurückkommen:

Die Theorie die der Threadersteller gepostet hat, halte ich persönlich für schwachsinnig. Doch, dass Padme allgemein an gebrochenem Herzen gestorben ist ... gut vorstellbar. Ich fänd's plausibel, wenn sie durch den Schock, dass ihr Mann nun ein kindermordender Sith ist, der ein Imperium befürwortet und sogar versucht hat sie zu töten, in Kombination mit den Verletzungen die er ihr mit dem Machtwürgegriff vielleicht zugefügt hat gestorben ist. Und wenn nicht ...

*Troll-Mode on*
vielleicht hatten dann die Midi-Chlorianer etwas damit zu tun. :mrgreen:
*Troll-Mode off*

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Sa, 24. Jan 2015, 19:23 
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Beiträge: 5396
Wohnort: Sind wir bald am Arsch der Welt?
Hätte es relevante Verletzungen gegeben, hätten die Droiden erklären können, warum sie stirbt. Dass sie an gebrochenem Herzen gestorben ist, ist ziemlich offensichtlich. Es passt nur null zu Padme und es wäre schlicht plausibler gewesen, sie an ner gequetschten Luftröhre sterben zu lassen. Von mir aus auch starke Blutungen durch die doch recht ruppig eingeleitete Geburt - was auch immer. Da gibt es ja nun genug Möglichkeiten.

Zudem hätte man sie auch einfach ein oder zwei Jahre später sterben lassen können - dann hätte man zumindest den Widerspruch mit Leias Erinnerungen in ROTJ vermieden

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: So, 25. Jan 2015, 03:20 
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Beiträge: 3476
Archangel hat geschrieben:
Aus Angst natürlich. Die Angst vor einem mächtigen Sith-Lord. Durch die Kriege mit dem Sith Imperium dürften die Handelsföderation und die späteren Anführer der KUS so ungefähr eine Vorstellung gehabt haben, zu was ein Sith fähig ist.

Das Problem ist, dass auch hier George Lucas nichts erklärt - noch nicht einmal, was ein Sith überhaupt ist. Welche Kriege mit welchem Sith-Imperium? Das ist alles EU. Mal angenommen du hast Recht und die Handelsföderation hat schlicht Schiss vor einem Sith... dann muss man zwingend erklären, wieso. Aber das geschieht nicht. Jemand sagt nur das Wort Sith und alle machen sich ins Hemd. Warum hat die Handelsföderation mehr Angst vor einem einzigen Kapuzenmann als vor der gesamten Republik und allen Jedi zusammen?
Nochmal: Sowas gehört erklärt.

Archangel hat geschrieben:
Hinzu kommt, dass der Vizekönig einer Spezies angehört, von der die meisten Exemplare Feiglinge sind.
Also für mich reicht das als Erklärung. :D

Für mich nicht.

Archangel hat geschrieben:
Das ist richtig. Und warum nicht? Weil derjenige der in der OT behauptet hat, Anakin Skywalker sei ein ehrenvoller nobler Jedi-Ritter gewesen, Obi-Wan Kenobi war.
Wusste Obi-Wan, dass Anakin einen ganzen Tusken-Stamm aus Rachegelüsten ausgelöscht hatte? Wusste er nicht! Ist er auch nur einmal dabei gewesen, wenn Anakin z.B. in TCW Jemanden mit dem Macht-Würgegriff gefoltert hat? War er nicht!
Alles was Obi-Wan wusste war, dass er einen Schüler hatte, welcher sehr stark in der Macht, geschickt im Kampf, als General viele Operationen erfolgreich abgeschlossen hatte, ein verdammt guter Pilot war, ihm mehrmals das Leben gerettet oder es versucht hat egal wie riskant die Lage war und immer an seiner Seite gekämpft, mit ihm gescherzt und gelacht hat.

Komisch, von Scherzen und Lachen hab ich nie was gesehen, eher von ständigem Rumgenörgel und Gehorsamsverweigerung. Die anderen Aspekte, die du nennst, sind zwar richtig... beziehen sich aber auf Anakins Fähigkeiten und nicht auf seinen Charakter. Und der kann Obi Wan, so er nicht völlig blind war, nicht entgangen sein. Wenn doch, war er ein Trottel, den man nur allzu leicht hinters Licht führen konnte. Und das passt hinten und vorne nicht, weil er in der OT eben kein Trottel war.
Aber mal ganz ab von Obi Wan: Es ist doch nicht nur wegen Obi Wans Aussage in ANH essentiell, dass Anakin mal ein guter Mensch war, sondern essentiell für die ganze Story von Star Wars. Wieso riskiert denn Luke in ROTJ sein Leben, um seinen Vater auf die helle Seite zurückzuholen? Weil er noch gutes in ihm spürt. Deshalb ist es schön, dass er am Ende tatsächlich "gerettet" werden kann, auch wenn er stirbt. Weil er kein wirklich böser Fiesling war, wie wir in ANH noch dachten, sondern jemand, der von der dunklen Seite verführt und umgedreht worden ist.
Wenn man diesen Aspekt von Anakin aber kippt, wenn er nie wirklich ein guter Mensch gewesen ist, ist dieser ganze Plot zum Teufel. Dann kehrt am Ende jemand auf die Seite des Guten zurück, auf der er aber eigentlich nie war, weshalb es erstens unglaubwürdig ist und zweitens auch den ganzen Zweck der Übung nihiliert.

Archangel hat geschrieben:
Schwachsinn.
Sie hat von Anakins Fall zur dunklen Seite erzählt, vom Aufstieg des Imperiums und den Klonkriegen. Was "wollte" sie denn sonst noch erzählen?

Der Aufstieg des Imperiums wird gezeigt - nie erklärt. Das ist ein gravierender Unterschied.
Auf Anakins "Fall" trifft selbst das nicht zu, denn sein Charakter verändert sich im Lauf der PT überhaupt nicht signifikant.
Hier wird eine Persönlichkeitsentwicklung eben nicht nur schlecht gezeigt, sondern gar nicht.
Und die Klon-Kriege? Bis heute weiß ich nicht, worum die da eigentlich genau gekämpft haben.

Archangel hat geschrieben:
Die Theorie die der Threadersteller gepostet hat, halte ich persönlich für schwachsinnig. Doch, dass Padme allgemein an gebrochenem Herzen gestorben ist ... gut vorstellbar. Ich fänd's plausibel, wenn sie durch den Schock, dass ihr Mann nun ein kindermordender Sith ist,...

Und warum war das ein Schock? Anakin hat auch vorher schon Kinder ermordet. Er hats ihr selbst erzählt, noch vor der Hochzeit. Es war ihr bloß scheißegal. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Drehbuch ihr plötzlich was anderes befahl.

Archangel hat geschrieben:
... der ein Imperium befürwortet...

Auch das war ihr nicht neu. Auch das hat er ihr schon vor der Hochzeit ins Gesicht gesagt. Und auch das war ihr scheißegal. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Drehbuch ihr plötzlich was anderes befahl.

Archangel hat geschrieben:
... und sogar versucht hat sie zu töten, in Kombination mit den Verletzungen die er ihr mit dem Machtwürgegriff vielleicht zugefügt hat gestorben ist.

Das würde ja noch Sinn machen, aber ihr Tod hatte ja eben genau nichts mit seinem Angriff auf sie zu tun. Das wird ja (ausnahmsweise mal) explizit gesagt. Sie will bloß plötzlich nicht mehr. Aus keinem nachvollziehbaren Grund.

AOTC:
- "Ich bring Kinder um und fänd 'ne Dikatur gut!"
- "Geil, ich will dich heiraten!"

ROTS:
- "Ich bring immer noch Kinder um, finde Diktatur gut, und meine Augen haben 'ne komische Farbe!"
- "Scheiße, ich will sterben!"

Siehst du den Unterschied, abgesehen von der Augenfarbe? Ich nicht.

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BeitragVerfasst: So, 25. Jan 2015, 15:34 
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Da hast du die Erklärung. Die Olle mag keine gelben Augen. Im Sinne einer Frauenlogik ist das schon mehr Erklärung, als es im echten Leben gibt. LOL.

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BeitragVerfasst: So, 25. Jan 2015, 15:50 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Da hast du die Erklärung. Die Olle mag keine gelben Augen. Im Sinne einer Frauenlogik ist das schon mehr Erklärung, als es im echten Leben gibt. LOL.


Die Erklärung ist noch leichter, sie ist einfach ein Rassist. :lol:

EP I: Während sie ihr Menschliches Volk nicht sterben lassen will, hat sie keine Probleme Gungans für sich sterben zulassen. In Ep II ist ihr das abschlachten der nicht Menschlichen Tusken, samt Kinder egal, aber sobald er Menschliche Jedi-Jünglinge tötet ist sie an verzweifeln. Padme ist also doch nicht die gute, oder nur solange es um Menschen geht :D

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BeitragVerfasst: So, 25. Jan 2015, 18:13 
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BeitragVerfasst: Sa, 28. Feb 2015, 11:48 
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Im Grunde ist es wirklich erschreckend, was so alles geschrieben wird über Ep.1... Doch der Tod Padmés fand ich jetzt so nicht unbedingt unlogisch. Auch wenn die Argumente, die am Ende gebracht wurden, sicherlich plausibel sind. Auch der Politik will ich da nicht gegen sprechen. Aber...

In meinen Augen hat Padmé im Laufe der drei Filme ne ganze Menge durchgemacht. Sie wusste, dass Jedis keine Beziehung haben sollten oder dürfen und trotzdem hat sie sich auf ihn eingelassen. Immer mit dem Hintergrund, mit Anakin wegzugehen. Ein eigenes Leben zu führen, weg von aller Verantwortung. Das schon einmal vorweggeschrieben. Nehmen wir nun die Verantwortung die sie trägt als 14jährige und schauen uns unsere lieben 14jährigen heute einmal an. Sorry, dann hat sie dermaßen viel mitgemacht in den drei Filmen und am Ende, als sie sich mit Anakin eingelassen hat, alles riskiert und aufgegeben, für das sie lebte. Mit sicherlich dem einen oder anderen Fehler im Film. Gebe ich zu.

Dennoch hat sie am Ende aufgegeben, weil sie nicht mehr kämpfen konnte. Weil die Kraft irgendwann einmal am Ende ist. Sie wurde von Anakin enttäuscht und hat alles was sie sich gewünscht hat verloren. Alles für das sie eigentlich stehen wollte und sollte. Ich kenne einige Menschen, die für weniger gestorben sind. (Leider!). Daher finde ich diesen Teil als durchaus logisch. Padmé starb an ihren eigenen Wünschen und dem Verlust des Menschen, für den ihr Herz schlug. Für mich ein gebrochenes Herz. Palpatine hat nur mit Anakin gespielt und das haben die Filme sehr gut dargestellt. Anakin war einfach zu jung und gleichzeitig zu alt für die Ausbildung, für die Intrigen.

Den einzigen wirklich gravierenden und für mich unplausiblen Fehler in diesem Film ist, dass der "Rat der Jedi" nichts von den Intrigen, Halbwahrheiten und Lügen innerhalb des Senats mitbekommen hat. Anakain blind in diese Position beim Kanzler gedrückt wurde und sich anschließend wundern, oh, das ist der Sith. Und Anakin ist 100prozentig auf unserer Seite. Schon als Anakin mordend unter den Tusken spazierte, hätte Yoda den Bengel übers Knie legen müssen und ihn aus dem Orden ausschließen müssen, da er gegen die Tugenden eines Jedis verstossen hat. Padmè zeigt nur, dass die Mädels eben auf den Bad-Boy stehen... :lol: :lol: :lol:

Ach nein, ein zweiter Fehler: Wieso wurde Smir nicht von den Jedis beschützt, da sie wussten, wie eng die Beziehung zwischen Anakin und seiner Mutter war? Drehbuch...

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BeitragVerfasst: Sa, 28. Feb 2015, 16:35 
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Eddi22 hat geschrieben:
Im Grunde ist es wirklich erschreckend, was so alles geschrieben wird über Ep.1... Doch der Tod Padmés fand ich jetzt so nicht unbedingt unlogisch.


Ähm ... Ich glaube du hast dich da leicht in der Episode geirrt. :mrgreen:


Eddi22 hat geschrieben:
In meinen Augen hat Padmé im Laufe der drei Filme ne ganze Menge durchgemacht. Sie wusste, dass Jedis keine Beziehung haben sollten oder dürfen und trotzdem hat sie sich auf ihn eingelassen. Immer mit dem Hintergrund, mit Anakin wegzugehen. Ein eigenes Leben zu führen, weg von aller Verantwortung. Das schon einmal vorweggeschrieben. Nehmen wir nun die Verantwortung die sie trägt als 14jährige und schauen uns unsere lieben 14jährigen heute einmal an. Sorry, dann hat sie dermaßen viel mitgemacht in den drei Filmen und am Ende, als sie sich mit Anakin eingelassen hat, alles riskiert und aufgegeben, für das sie lebte. Mit sicherlich dem einen oder anderen Fehler im Film. Gebe ich zu.

Dennoch hat sie am Ende aufgegeben, weil sie nicht mehr kämpfen konnte. Weil die Kraft irgendwann einmal am Ende ist. Sie wurde von Anakin enttäuscht und hat alles was sie sich gewünscht hat verloren. Alles für das sie eigentlich stehen wollte und sollte. Ich kenne einige Menschen, die für weniger gestorben sind. (Leider!). Daher finde ich diesen Teil als durchaus logisch. Padmé starb an ihren eigenen Wünschen und dem Verlust des Menschen, für den ihr Herz schlug. Für mich ein gebrochenes Herz. Palpatine hat nur mit Anakin gespielt und das haben die Filme sehr gut dargestellt. Anakin war einfach zu jung und gleichzeitig zu alt für die Ausbildung, für die Intrigen.


Das ist scheint mir tatsächlich eine plausible Erklärung. Stimmt ja wirklich, sie hat ziemlich viel durchgemacht. Sie hat ja nicht nur Anakin verloren, sondern auch die Demokratie, für die sie lebte und atmete. Sie hat höchstpersönlich mit einer Blasterpistole bewaffnet um ihren Heimatplaneten, ihren Geburtsort gekämpft und ihn aus der Gewalt der Handelsföderation befreit, nur damit er später Teil eines Imperiums wird. JarJar hat in ihrem Namen, indirekt die Klonkriege begonnen und ihre Bemühungen diese friedlich beizulegen (Story-Arc in TCW für die die gerade Fragezeichen über dem Kopf haben) sind gescheitert. Und zu guter Letzt hat der Mann, dem sie geholfen hat Kanzler zu werden, sich letztendlich als Sith-Lord heraus. Das alles auf einem Haufen ist schon ziemlich hartet Tobak ...
Und wie du schon sagst, es gibt im RL ja sogar Leute, die wegen viel weniger, keine Lust mehr auf's Leben haben. Von daher scheint mir das logisch.

Eddi22 hat geschrieben:
Den einzigen wirklich gravierenden und für mich unplausiblen Fehler in diesem Film ist, dass der "Rat der Jedi" nichts von den Intrigen, Halbwahrheiten und Lügen innerhalb des Senats mitbekommen hat.

Verstehe ich auch nicht. Sie hätten die unmittelbare Präsenz des Sith-Lords spüren müssen. Aber wenn sie das nicht haben ... Jedi sind halt Jedi und keine Politiker. Die durchschauen so etwas vielleicht nicht so einfach ...

Zitat:
Anakain blind in diese Position beim Kanzler gedrückt wurde und sich anschließend wundern, oh, das ist der Sith. Und Anakin ist 100prozentig auf unserer Seite.

Sie hatten keine andere Wahl. Sie brauchten für diesen Auftrag einen Jedi dem Palpatine vertraute, und Anakin war nun einmal der einzige Jedi dem Palpatine vertraute und zu dem er regelmäßigen sozialen Kontakt pflegte.

Zitat:
Schon als Anakin mordend unter den Tusken spazierte, hätte Yoda den Bengel übers Knie legen müssen und ihn aus dem Orden ausschließen müssen, da er gegen die Tugenden eines Jedis verstossen hat.

Da muss ich wieder mit demselben Argument ausholen wie weiter oben: Genau wie Obi-Wan, wusste auch Yoda davon nichts. Yoda sagt in AOTC lediglich "Der junge Skywalker leidet Schmerzen. Furchtbare Schmerzen!" Er hat nur Anakins Gefühle gespürt und gehört, und Qui-Gons Stimme (von der er wohl einfach nur dachte, dass er es sich nur einbildet, weil er - wie man in Staffel 6 von TCW erfährt - zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass es so etwas wie Machtgeister überhaupt gibt) die aus irgendeinem Grund entsetzt war. Die einzigen Menschen die von Anakins Massaker auf Tatooine wussten, waren Padme, Palpatine und die Familie Lars (ob er es Letzteren erzählt hat, sieht man im Film zwar nicht, aber als er mit Shmis Leiche und zornigen Augen zurückkam, konnten sie sich wahrscheinlich ungefähr ausmalen, was geschehen war.)

Zitat:
Ach nein, ein zweiter Fehler: Wieso wurde Smir nicht von den Jedis beschützt, da sie wussten, wie eng die Beziehung zwischen Anakin und seiner Mutter war? Drehbuch...

Weil auf Tatooine die Gesetze der Hutts herrschen. Und nach dem Gesetz der Hutts war Shmi Wattos Besitz. Qui-Gon hat ja versucht Watto zu überreden, Shmi auch als Wetteinsatz für das Podrennen zu verwenden, damit sie sie auch mitnehmen konnten. Da ihm das jedoch nicht gelang und sich weder die Republik noch der Jedi-Orden in Angelegenheiten der Hutts einmischen UND weil Shmi wie jeder Sklave einen Sprengsatz implantiert hatte mit dem Watto sie jederzeit hätte zerfetzen können, falls Qui-Gon sie einfach mitnahm, musste sie halt auf Tatooine bleiben.
Aber selbst wenn, glaube ich nicht, dass sie Anakin uneingeschränkt Kontakt zu ihr erlaubt hätten. Schließlich sollen Jedi ja keine Gefühle für anderen empfinden. Seine Gefühle zu seiner Mutter zu unterstützen, vielleicht sogar zu stärken, wäre daher denklich unlogisch gewesen.

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BeitragVerfasst: Mo, 02. Mär 2015, 14:48 
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Eddi22 hat geschrieben:
Padmè zeigt nur, dass die Mädels eben auf den Bad-Boy stehen...

Das ist soweit ja auch OK. Unlogisch wirds nur, wenn sie ihren Bad-Boy am Ende bekommt und dann an gbrochenem Herzen stirbt, weil er ein Bad-Boy ist.
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BeitragVerfasst: Mo, 02. Mär 2015, 23:40 
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Wow ich bewundere dass ihr euch soviele Gedanken darüber macht. Leider blende ich das ganze lieber aus. Für mich ist und bleibt die Liebesgeschichte zwischen Padme und Anakin ab Episode II eine der schlecht erzähltesten Liebesgeschichten der Filmgeschichte. Allein die Dialoge, nein, nein, nein! Sogar Titanic und jetzt kommts... Twilight war eine bessere Love Story.
Ich weiß echt nicht was da passiert ist mit George Lucas. Han und Leia in der OT: Ich liebe dich - Ich weiß... dass war eine gute und glaubwürdige Geschichte. Das war cool. Was zum Sith ist mit George passiert dass er in den späteren Episoden diese Fähigkeit verloren hat?

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Di, 03. Mär 2015, 02:11 
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Soweit ich weiß, ist das "Ich weiß" von Solo auch nicht mal auf Lucas' Mist gewachsen, sondern auf dem von Harrison Ford, weil er meinte, dass Solo in keinem Fall mit "ich auch" geantwortet hätte und daher das "Ich weiß" improvisiert hat. Angeblich soll er sich darüber sogar mit Lucas gestritten haben. Nagelt mich aber jetzt nicht drauf fest - ich war nicht dabei, kann also auch sein, dass es anders war. Hier eine Quelle dazu: http://www.blastr.com/2012/03/5_great_s ... e_mome.php



Ansonsten bleib ich dabei, dass das Ganze nicht zu Padme passt. So furchtbar ist das nun auch nicht alles, was sie durchgemacht hat. Was hat Leia denn alles durchgemacht? Oder Luke? Wurde doch immer erzählt, dass sie diese Stärke von ihrer tollen Mutter geerbt haben. Deren Verhalten auch sonst immer dazu gepasst hat. Nur dann auf einmal, wenn es wirklich drauf ankommt, macht sie sich einfach mal aus dem Staub und lässt ihre Kinder alleine? Albern. Normalerweise entfesselt das in Müttern Kräfte, die sie vorher nie besaßen. Eine biologische Begründung für ihren Tod wäre sinnvoller und plausibel gewesen. Die vorliegende Version ist es nicht - egal, wie man sich das schönreden will. Gebrochenes Herz schön und gut, aber daran stirbt ein gesunder Mensch doch nicht innerhalb von zwei Stunden. Das ist eher ne mittelfristige Sache, wenn sich jemand aufgibt. Wohlgemerkt: Geburtsstress und alles andere, was sie körperlich durchgemacht haben mag, zählt nicht - das hat der Droide eindeutig ausgeschlossen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Di, 03. Mär 2015, 12:33 
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Walex Pryde hat geschrieben:
Ich weiß echt nicht was da passiert ist mit George Lucas. Han und Leia in der OT: Ich liebe dich - Ich weiß... dass war eine gute und glaubwürdige Geschichte. Das war cool. Was zum Sith ist mit George passiert dass er in den späteren Episoden diese Fähigkeit verloren hat?

Die ganze Dynamik zwischen Han und Leia ist mehr oder weniger aus "Vom Winde verweht" abgeschrieben, zum Teil nicht mal gut verschleiert:

Margaret Mitchell hat geschrieben:
“Scarlett, you do like me, don’t you?”

That was more like what she was expecting.

“Well, sometimes,” she answered cautiously. “When you aren’t acting like a varmint.”

He laughed again and held the palm of her hand against his hard cheek.

“I think you like me because I am a varmint. You’ve known so few dyed-inthe-wool varmints in your sheltered life that my very difference holds a quaint charm for you.”

This was not the turn she had anticipated and she tried again without success to pull her hand free.

“That’s not true! I like nice men — men you can depend on to always be gentlemanly.”

“You mean men you can always bully. It’s merely a matter of definition. But no matter.”

https://ebooks.adelaide.edu.au/m/mitche ... ter19.html

Um also deine Frage zu beantworten: Lucas hat zwischen damals und der PT mitnichten irgendwelche Fähigkeiten verloren - sondern nur die Selbsterkenntnis, welche Teile des Schreibens er anderen überlassen muss.
Da ihm damals eben klar war, dass er mit seinen Dialogen keine Blumentöpfe gewinnen konnte, ist er nach dem Motto vorgegangen, dass gut plagiiert besser als schlecht selbst geschrieben ist. Insbesondere seine damalige Frau Marcia hat ihn da oft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt (siehe http://secrethistoryofstarwars.com/marcialucas.html).
Da er bei der PT aber leider nur noch von Ja-Sagern und Speichelleckern umgeben war, bzw. er sich selbst eben nur mit Ja-Sagern und Speichlleckern umgeben hat, meinte er halt er ist so großartig dass er alles selber schreiben kann. Dabei hat er übersehen, dass er - in mancherlei Hinsicht - eben kein brillianter Autor ist. Insbesondere die Dialoge zwischen Anakin und Padme zeigen das ja auf gruseligste Weise.

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BeitragVerfasst: Di, 03. Mär 2015, 12:49 
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Ah gut, dass ist also passiert... Ich erinnere mich das Lucas mal gesagt hat, wenn du klaust, klau von den Besten. Und Vom Winde verweht ist in dieser Hinsicht sicher ein Meilenstein.

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BeitragVerfasst: Di, 03. Mär 2015, 14:35 
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Wobei dieser Klau ja auch nie bestritten wurde, sondern im Motiv des einen TESB-Filmplakats sogar als Reminiszenz an "Gone with the Wind" verewigt wurde. Ansonsten stimmt es: Lucas ist kein Romanzenschreiber. Man muss ja nicht alles können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: Di, 03. Mär 2015, 15:06 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Man muss ja nicht alles können.

Genau.
Das scheint Lucas nur leider irgendwann vergessen zu haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: So, 08. Mär 2015, 21:06 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Wobei dieser Klau ja auch nie bestritten wurde, sondern im Motiv des einen TESB-Filmplakats sogar als Reminiszenz an "Gone with the Wind" verewigt wurde. Ansonsten stimmt es: Lucas ist kein Romanzenschreiber. Man muss ja nicht alles können.



Cool, wusste ich gar nicht.
Ich kannte auch die Szene aus Vom Winde Verweht nicht, danke Zentraldenker dafür.

Nach Ep 4 hatte Lucas ja auch selber gesagt, dass er kein Drehbuch schreiben kann.
Ist ja auch überhaupt nicht schlimm.
Nur dass er dann plötzlich meinte, nur weil er nen 3-stelligen Mio Betrag auf dem Konto hat könne er es - das ist traurig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Padmés "gebrochenes Herz"
BeitragVerfasst: So, 08. Mär 2015, 21:36 
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Bei Padmés gebrochenem Herzen kann man die lustigsten Theorien suchen und wahrscheinlich findet man sogar ein paar, die irgendwie Sinn ergeben. Habe da auch schon Einiges dazu gelesen. Unterm Strich muss ich aber sagen, dass das eben ein weiterer unsinniger Auswuchs von George Lucas war, der auf den kitschigen Liebesdialogen aus Episode II gewachsen ist. Ob da nun die Macht am Werk ist oder Darth Sidious ist mir da recht egal, die Dame ist tot und offenbar ist es in Star Wars möglich, an gebrochenen Herzen zu sterben, und offenbar war ihr Herzschmerz dafür ausreichend. Vielleicht hatte sie auch einen Herzfehler...

Ich hoffe inständig (und bin mir auch sicher), dass wir Derartiges in der Sequel-Trilogie nicht erdulden müssen... Die Prequels mochte ich sehr, aber die schlecht geschriebenen Romanzen zwischendurch hätte George sich sparen können.

George Lucas ist ein Visionär und hat tolle Filme geschrieben. Aber ich glaube, im Bezug auf Star Wars hat er seine (guten) Ideen erschöpft und daher bin ich froh, dass fortan andere Autoren das Ruder übernehmen werden.

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