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 Betreff des Beitrags: Der Intermezzo-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 10. Aug 2013, 14:04 
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Beiträge: 1460
Wohnort: Christophsis, Schweiz
Alle möglichen Intermezzi bitte hier rein.
Ihr habt jetzt alle genug Zeit. Nach dem letzten Intermezzo beginnen wir mit der 2. Mission.

_________________
"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Intermezzo-Thread
BeitragVerfasst: So, 11. Aug 2013, 20:58 
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Registriert: So, 08. Apr 2012, 21:53
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Manche sterben nie
Ein Intermezzo von Roso
Coruscant
Tag 1 1500

Die Mission war abgeschlossen. Schön und gut. Nicht ganz so wie es sich der Generalstab erhofft hatte, aber für Roso war es zufriedenstellend. Schliesslich hatten sie es mit widrigsten Umständen zu tun bekommen.

Er schlenderte über die Strassen von Coruscant. Er mochte diesen Ort nicht. Zu viele Leute, zu viel Gedränge, zu viel Geschrei. Menschenansammlungen waren ihm zu wieder.
Ein Mann rempelte ihn an.


Aus dem Weg, Mando. Deine Sorte hat hier nichts verloren. Verschwinde

Brüllte ein hochgewachsener Mann.
Ganz langsam wandte Roso sich um.


Sagt wer?

Antwortete Roso mit gefährlich ruhiger Stimme. Betont lässig legte er die Hand auf den Blaster.

Ich sage das, jawohl. Ihr habt hier nichts verloren

Roso zog blitzschnell den Blaster, die Menge schrie überrascht auf und wich hastig zurück. Er feuerte zwei Mal in rascher Folge. Schiess zu erst, dachte er. Die erste Lektion die er im Leben gelernt hatte.
Die Hand des Mannes war noch nicht einmal in der Nähe des Blasters.
Der Mann verdrehte die Augen und stürzte nach vorne. Mit seinem letzten Atemzug hauchte er noch


Abschaum

Roso musterte die rauchende Leiche.

Merk dir eines, Fremder. Niemand beleidigt die wahren Mandalorianer. Denn damit beleidigst du auch meinen Vater

Er wandte sich um. In der Menge rief jemand nach der Polizei. Es kümmerte ihn nicht.
Raschen Schrittes machte er sich davon.
Er bemerkte den Mann nicht, der ihm mit grossem Abstand folgte.
Roso schlenderte zu einem Park in der Nähe und war sich deutlich der Ablehnung in den Gesichter der Menschen um sich herum bewusst.
Dies war das Los ein Mandalorianer zu sein. Zum grössten Kriegervolk der
Galaxis zu gehören. Es gab viele Leute die einen verachteten.
Als er den Park erreichte stand er eine Weile so da und betrachtete den Himmel.
Er wäre sicher noch eine ganze Weile so dagestanden, wenn ihm nicht jemand auf die Schulter geklopft hätte.
Er drehte sich um, ganz ohne Eile. Er hatte auf seinem HUD schon gesehen, um wen es sich handelte.


Was willst du von mir? Ich dachte ich hätte dir klar gemacht, dass ich dich nie wieder sehen will

Sagte er grob. Der andere lächelte gequält.

Das hast du...

Na dann? Wieso bist du dann hier?

Ich muss mit dir reden


Roso starrte ihn unverwandt an.
Phil Duvall. Ein alter Freund seines Vaters. Seit über 10 Jahren hatte er ihn nicht mehr gesehen, nicht mehr sehen wollen.
Er runzelte die Stirn. Es war Duvall, keine Frage. Aber er hatte sich verändert.
Damals, nur wenige Stunden nachdem sein Vater gestorben war, hatte Duvall ihn gefunden. Roso konnte sich noch gut erinnern wie er sich gefühlt hatte.
Damals wie heute war er überzeugt gewesen, dass Duvall seinen Vater an Harris verraten hatte.
Die Erinnerung an diesen Verrat brannte noch immer in seiner Seele und er griff zum Blaster .... und erstarrte. Duvall hatte seinen Blaster schon gezogen. Dieser Verräter. Er hatte es immer gewusst. Wutentbrannt starrte er ihn an. Seine sonst allseits bekannte Gelassenheit und emotionale Kälte standen kurz davor zu zerbröckeln.


Ganz ruhig. Ich habe deinen Vater nicht verraten. Das musst du mir glauben.
Ich erkläre dir alles. Aber lass uns von hier verschwinden


Er steckte den Blaster in den Gürtel und ging davon. Widerstrebend folgte ihm Roso.
In einer kleinen Bar in der Unterstadt machten sie halt.


Also, Schiess los

Sagte Roso streitlustig

Wie ich schon sagte. Ich habe denen Vater nicht verraten. Das hätte ich nie gemacht. Aber ich weiss, wer es getan hat.

Wer? Wer hat es getan?

Ein Mann namens Filius Montanov. Ein Meisterschütze. Er arbeitete vor langer Zeit mit mir zusammen.
Du musst wissen, dein Stiefvater und ich hatten gerade eine heikle Mission hinter uns. Montanov hat uns erkannt. Und uns an Harris verkauft. Wie die Sache endete weisst du.


Und wie er das wusste. In Roso flammte ein alter Schmerz auf, den er schon lange überwunden glaubte.

Wo finde ich Montanov?

Er ist hier auf Coruscant.
Hier ist ein Holo.


Das Bild eines Mannes im schwarzem Anzug und schwarzen Haaren und spöttischem Lächeln flackerte auf
Roso nickte. Als er sich zum gehen bereit machte, hielt ihn Duvall zurück.
Roso starrte ihn zornig an.


Einen Moment noch. Ich habe deine Laufbahn verfolgt. Und dabei habe ich einige Dinge bemerkt, die mir nicht gefallen. Die auch deinem Vater nicht gefallen hätten.
Du musst lernen, anderen zu Vertrauen

So? Wer sagt das?

Du kannst nicht alleine die Galaxis aufhalten

Wir werden sehen.


Er ging. Duvall rief ihm hinterher:

Du bist ein Narr, Roso

Er verliess die Bar. Duvall verstand nicht. Niemand verstand ihn.
Wenigstens, so dachte er, war er ein wenig auf dem Weg zur Besserung. Zumindest brachte er seinem Team mittlerweile ein gewissen Mass an Vertrauen entgegen.
Eine Weile lang dachte er über die Beweggründe von Duvall nach. Was wollte der Mann nach so länger Zeit? Auf was war er aus?
Doch er kam zu keinem Schluss.
Nun war es wichtiger, Montanov zu fangen. Und zu erledigen. Zumindest das konnte er für seinen Ziehvater noch machen.
Roso hatte seinen richtigen Vater nie kennen gelernt. Manchmal fragte er sich, woher er kam und warum seine Eltern ihn verlassen hatte. Und stets kam er zum selben Schluss: dass sie ihre Gründe gehabt hatten


2000 des selben Tages.
In der Unterstadt von Coruscant

Roso zeigte dem Mann das Holo von Montanov.
Der Mann, schäbig angezogen blickte mit schwammigen Augen darauf.


Hast du den schon Mal gesehen?

Der Mann prüfte das Holo eingehend und schüttelte dann den Kopf

Nein. Aber vielleicht kann Dex dir weiterhelfen. Der weiss immer alles, jawohl.
Ich gib dir seine Adresse. Aber etwas kann ich dir sagen: dieser Typ Mensch treibt sich nicht in der Unterstadt rum. Das ist so ein Nobelfritze. Den wirst du in der Oberstadt finden


Eine Spur hatte er schon.
Er rief ein Taxi und machte sich auf den Weg zu Dex' Dinner.
Auf dem Weg vielen ihm die Armut der Menschen auf und stellte fest, dass die meisten kaum über die Runden kamen.
Die Situation hatte eine gewisse Ironie. In den oberen Ebenen konnten sich die Reichen und Mächtigen vor Geld und Luxus kam retten, hier unten hatten 10'000 Leute weniger Credits als ein Senator in Republica 500.
Nach einer Weile erreichte er Dex' Dinner und ein grosser Besalisk empfing ihn dort.
Er ignorierte die Versuche des Wesens, ihn zum Essen zu überreden, sondern reichte ihm stattdessen ein paar Credits.
Dex verstummte und schaute ihn an


Ich brauche ein paar Informationen. Hast du diesen Mann schon mal gesehen? Weisst du was über ihn?

Nachdem Dex sich das Holo angesehen hatte, beugte er sich verschwörerisch vor, mit zwei Händen auf einen Tisch gestützt, mit den anderen Wild gestikulierend

Natürlich hab ich das. Montanov. Ein Agent, obwohl ich gehört habe, dass er mehr als das ist. Aber selbst wenn das nicht stimmt, dann ist er zweifellos ein Guter. Soll unglaublich reich sein. Du findest ihn, lass mich überlege. ...
Hotel Ambassador. Ein teures Hotel, in der Nähe von Republica 500.


Roso nickte ihm zu und bestellte einen Drink.
Dex ging hinter die Theke und mixte den Drink.
Als Dex das bestellte bringen wollte, war Roso verschwunden.


Tss, Mandos. Es ist doch immer das gleiche

Murmelte er, und blickte auf, als zwei Männer den Schanktaum betraten.

Meine lieben Freunde, was darf ich euch ...

Nur ein paar Infos, Dex. Wir suchen jemanden. Mandalorianer, gross, Blau-Goldene Rüstung?


Dex überlegte eine Weile. Ja, er hatte so jemanden gesehen. Gerade eben. Aber Kunde war Kunde.

Nein. Nie gesehen. Tut mir leid Jungs. Aber gehört habe ich etwas, in der Unterstadt treibt sich ein Mando rum. In der Hüttenstadt. Könnt euch mal umsehen.
Wollt ihr etwas essen?

Nein danke, das reicht. Danke für die Infos


Kopfschüttelnd betrachtete er die beiden, die nun hastig das Lokal verliessen. Menschen. Immer nur Ärger mit ihnen.

2200
Hotel Ambassador

Roso hatte nun 1 Stunde das Ambassador beobachtet. Es war gut geschützt, über die Fenster kam man nicht rein ... sehr wohl aber mit einem Republikanischen Ausweis. Er lächelte. Es war also doch zu etwas nütze.
Aber er würde nicht mehr heute zuschlagen.
Morgen war auch noch ein Tag.


Tag 2
0800
Hotel Manta, unweit vom Ambassador.
Roso machte sich bereit für die Erstürmung des Ambassador.
Er zog den Beskad aus dem Gürtel und führte seine täglichen Übungen durch. Tag für Tag wurde er gewandter mit der Waffe.
Um 0830 schulterte er die DC-17, band sich den Gürtel mit den Westar-Blastern um und legte seine metallenen Armreifen um das Handgelenk.
Zu guter Letzt zog er den Munition und Granatgürtel um und schnallte das Jetpack.
Nun war er bereit.
Nach 5 Minuten Fussmarsch stand er am Fuss des Hotels Ambassador. Weit über einen Kilometer ragte es in die Höhe.
Nach allem, was er gestern in der Unterstadt gesehen hatte, die Armut und das Leid, kam ihm das Gebäude wie ein Hohn vor.
Mit einem letzten Blick in die Höhe betrat er das Gebäude.
Am Empfangsschalter empfing ihn ein vornehm gekleideter Mensch.


Willkommen im Ambassador, mein Herr. Was kann ich für sie tun?

Roso zog den Republikanischen Ausweis und sagte mit fester Stimme

Captain Roso von der Grossen Armee der Republik. Ich bin auf der Suche nach Filius Montanov. Laut unseren Informationen residiert er hier im Ambassador.

Der Mensch zuckte zusammen. Es war offensichtlich, dass er für solche Vorfälle nicht geschaffen war. Er durchsuchte fieberhaft die Dateien, als er den beiläufig gezogenen Blaster erblickte.

Filius Montanov, Mensch. Zimmer 233

Roso streckte die Hand aus

Den Schlüssel bitte.

Der Mann reichte ihm den Schlüssel und er machte sich auf den Weg in den 12 Stock, wo sich das Zimmer von Montanov befand.
Er ging den Gang entlang und blickte sich misstrauisch um. Niemand war zu sehen. Er konnte gefahrlos ins Zimmer.
Er steckte die Schlüsselkarte in den Schlitz und die Tür glitt zur Seite. Mit gezogenem Blaster trat er ein.
Leer. Niemand da. Er fluchte.
Er blickte sich um. Das Zimmer war leer, bis auf einen Holo-Projektor. Er aktivierte ihn, und ein Hologramm erschien.


Ich grüsse dich, Roso. Ich habe schon vor Jahren mit dir gerechnet.
Nun denn, besser spät als nie. Du hast viel Potenzial. Schade, dass du dieses Zimmer nicht lebend verlassen wirst. Auf Wiedersehen.


Das Hologramm verschwand und Roso wirbelte herum, als zwei grosse Wächter den Raum betraten. Er feuerte, doch das Blasterfeuer prallte an der Rüstung des einen Wächters ab.
Roso duckte sich hastig, als ihm Feuer entgegenschlug. Ein Schuss traf ihn auf die Brust und er stürzte ächzend nach hinten.
Er rollte sich auf die Seite als weiteres Feuer auf ihn niederprasselte.
Er duckte sich hinter den Tisch. Die beiden Wächter, beides gross gewachsene Menschen mit schweren Rüstungen und grossen Blastern hatten sich an der Tür aufgebaut und nahmen Roso aufs Korn.
Er hob den Blaster und feuerte.
Wieder prallten die meisten Schüsse von den Rüstungen ab, aber ein Schuss fuhr in ein Gelenk. Der Fremdweltler grunzte ärgerlich und schüttelte den getroffenen Arm. Dann packte er den Blaster erneut.
Roso fluchte. So hatte das keinen Sinn. Er musste entkommen. Irgendwie.
Er blickte sich um. Das Fenster. Er befand sich im 12. Stock des Ambassador Hotels und noch um einiges höher über dem Boden. Nun, ihm blieb keine Wahl. Er stürzte sich zum Fenster, ignorierte dabei das Blasterfeuer, welches von seiner Rüstung abprallte und stürzte sich aus dem Fenster. Es zersplitterte. Er hörte seine Angreifer wütend brüllen. Er zog die Arme zu einem Pfeil zusammen, als er dem Boden entgegen stürzte.
10 Meter über dem Boden schlug er einen Salto und aktivierte das Jetpack. Er bremste seinen Fall und landete sanft. Er hatte noch ca 45 Sekunden, ehe die 2 Schläger aus dem Hotel kommen würden. Kompromisslos sprang er ab dem Gehsteig und bremste erst 8 Ebenen darunter. Dies sollte ihm genug Vorsprung geben.
Nun, Montanov wusste also, dass er ihn verfolgte. Duvall. Es gab keine Möglichkeit. Woher sollte er es sonst wissen? Doch warum? Was bezweckte Duvall damit?
Egal, darum kümmerte er sich später. Jetzt musste er entkommen und Montanov finden. Er zog den Holoprojektor aus der Tasche, welchen er mitgenommen hatte. Er musste ihn untersuchen.
Er rief ein Taxi.
Auf dem Weg hatte er genug Zeit, den Projektor zu untersuchen.
Er stieg in ein Taxi


Wohin soll's den gehen, Herr?

Egal, fahren sie ein wenig herum.


Er gab dem Mann ein paar Credits. Der Mann, offensichtlich mit der Bezahlung zufrieden, denn er brauste los. Roso öffnete den Projektor.
Lange Zeit mühte er sich damit ab,dem Projektor seine Informationen zu entlocken. Nach einer gefühlten Ewigkeit reüssierte er. Die Übertragung wurde aus einem Appartement ca 50 Klicks entfernt abgesetzt. Dass war schon mal was. Er wollte dem Fahrer gerade Bescheid geben, doch plötzlich zuckte Blasterfeuer über seine Schulter.
Der Fahrer schrie überrascht auf und riss am Steuer. Der Gleiter machte einen wilden Schlenker


Bleiben Sie ruhig

Brüllte Roso und riss seinen Blaster hoch. Er zielte genau, setzte gleichzeitig schwere Munition ein und feuerte. Das Fahrwerk begann zu rauchen, als es getroffen wurde. Ein zweiter Schuss lies es in Flammen aufgehen.
Sein Gewehr konnte besonders starke Munition verschiessen, doch anschliessend brauchte es 10 Sekunden zum Laden und Kühlen. Daran musste er arbeiten.
Der dritte Schuss, von seinen Gegner war spätestens nach dem zweiten nicht mehr viel gekommen. Sie waren damit beschäftigt, nicht abzustürzen.
Der dritte Schuss lies den Motor explodieren. Der Gleiter stürzte in die Tiefe, die Insassen schrieen und sprangen aus dem Gleiter. Dieser Gleiter war billigste Massenware. Wieso sich jemand wie Montanov mit so einem Ramsch begnügte war ihm schleierhaft. Ihm sollte es egal sein.
Roso wandte sich wieder um. Der Fahrer sass totenbleich am Steuer.
Roso prüfte seine Rüstung und entdeckte einen Peilsender. Wütend darüber, dass er sich so hatte übertölpeln lassen riss er ihn ab und schmiss ihn an den nächsten Gleiter, wo er haften blieb.
Anschliessend wandte er sich an den Fahrer. [i]

Bitte bringen sie mich zu folgender Adresse

[i]Der Fahrer starrte ihn an und wandte sich sofort um und schaute Starr geradeaus. Dem hatte er einen gehörigen Schreck verpasst. Dies war offenbar ein rechter Schock für jemanden mit geordnetem Leben
2 Stunden später kamen sie am Ziel an. mittlerweile war schon 2000. die Zeit war schnell vergangen.
Roso stieg aus und der Fahrer fuhr davon, ohne auf Bezahlung zu warten. Er blickte ihm kurz hinterher und wandte sich dann dem Gebäude zu.
Laut seinen Daten musste sich die Quelle zwischen den Stockwerken 46 und 50 befinden.
Er runzelte die Stirn. So eine ungenaue Angabe war sehr unüblich. Na ja, musste er halt ein wenig mehr suchen.
Er nahm den Aufzug und schoss nach oben.
Als er im 50. Stock ankam, hielt er sich nicht lange mit Klopfen auf, sondern hob den Fuss und wollte die Tür eintreten ... und fluchte, als sein Tür gegen die Tür krachte ohne diese zu öffnen.
Die Tür war offenbar verstärkt.
Zum Glück hatte er noch seinen Armreif. Er lies eine Turbosäge raus schnellen und setzte an. Funken sprühten, als sich die Säge langsam ihren Weg durch die Tür Frass. Als er den Schliessmechanismus erreichte glitt die Tür auf.
Mit erhobenem Blaster trat er ein, auf das schlimmste gefasst.
Ein Dienerdroide trat ihm entgegen.


Ah, Herr Roso. Der Meister erwartet Sie schon. Kommen sie. Darf ich ihnen eine Erfrischung anbieten?

Der Droide eilte davon und lies einen sichtlich verdutzten Roso zurück. Was hatte das alles zu bedeuten?
Ein weiterer Servicedroiden, ein goldenes Modell der 3PO Klasse wie Roso auffiel, trat heran und führte ihn die Treppe hoch. Roso war so perplex, dass er ihm ohne Widerstand folgte.
Ihm wurde bewusst, dass seine Untersuchung keineswegs ungenau gewesen war. Es handelte sich schlicht um ein 5 Stockwerke grosses Anwesen.
Überall offenbarte Roso sich purer Luxus. Dieser Montanov musste ein verdammt guter Agent sein. Dies war offensichtlich.
Die Treppenstufen waren aus Gold gegossen oder zumindest beschlagen.
Das Geländer war mit Edelsteinen, die Roso nicht kannte besetzt und bestand aus feinstem Kashyyyk'schen Holz.
Als sie den dritten Stock erreichten, fanden sie sich in einem riesigen Saal wieder, mit transparenten Fronten, die einen tollen Ausblick auf die Skyline von Coruscant boten. Am Ende eines Tischs, der gewiss von einem der namenhaften Coruscanti oder Kuati Designern kreiert wurde, sass Filius Montanov und nickte ihm grüssend zu. An den Diener gewandt sagte er


Kuati Whiskey, wie immer. Geschüttelt, nicht gerührt.
Mister Roso. Lange habe ich auf Sie gewartet. Setzten sie sich doch. Verzeihen Sie, ich darf bitten, ihre Waffen meinen Wachen zu übergeben. Reine Vorsichtsmassnahmen, Sie verstehen.
Nicht das ich ihnen nicht vertraue. Aber Sie müssen verstehen.


Roso sah ein, dass er am kürzeren Hebel sass und übergab die Waffen an die lauernden Wächter. Es waren 6. Zu viele für ihn allein. Ausserdem sagte man, Montanov sei auch ein guter Schütze.

Dankeschön Mister, jetzt können wir uns unterhalten wie zwei zivilisierte Menschen.
Oh Verzeihung, ich war unhöflich. Was darf der Diener ihnen bringen?

Concord Dawn-The. Heiss gegossen mit einem Schuss Beskar-Blüte.
Sie wollten mich töten...

Ach, das ich bitte Sie. Das war ein Test. Und Sie haben bestanden.


Der Kuati Whiskey wurde serviert.
Montanov gab einen Wink und einen Befehl, der Droiden entfernte sich.
Montanov nippte am Whiskey.


Ah, köstlich. Dieser Jahrgang ist wirklich ausgezeichnet. Nun denn, Roso. Ich habe viel von ihnen gehört. Auch dass sie mich suchen. Nicht dass es mich stört, aber darf ich den Grund erfahren?

Sie haben meinen Vater ans Messer geliefert.

Nana. Das ist viele Jahre her. Ausserdem wollte ich ihn nicht direkt umbringen. Ich Tat Harris einen Gefallen, das ist alles. Er hat sich übrigens mittlerweile von eurem hinterhältigen Angriff von hinten erholt. Zum Glück lies er sich eine Metallplatte implantieren ... Nun, aber das ist jetzt schon lange her, Roso, und wir werden doch nicht wütend sein wegen so einer alten Geschichte, nicht wahr?
Nun, zu meinem eigentlichen Grund, dass ich sie herbringen lies. Meine Organisation ist in den letzten Jahren gross geworden. Wir brauchen fähige Leute, Leute wie Sie.
Sie haben gesehen, wie weit mein Einfluss reicht. Zögern Sie nicht, bekommen Sie Macht und Einfluss wie Sie es nie zu träumen wagten!


Er wies auf die Wände

Schauen Sie auf dies alles, dies kann ihnen alles gehören. Doch was ist schnöder Mammon im Vergleich zu dem Einfluss den Sie kriegen. Genug um vielleicht eines Tages der Mand'alor zu werden ... Wer weiss?

Er schaute Roso erwartungsvoll an. Roso schaute ihn an. Er zögerte

[b]Kommen sie schon, wir zahlen mindestens doppelt so gut wie die Republik

Ich brauche kein Geld. Ich arbeite nicht für einen kleinen, grössenwahnsinnigen, intriganten Narren. Jemand der Leute wie Harris engagiert und denkt, jeder sei käuflich sind meiner Wenigkeit nicht Wert.


Das Gesicht von Montanov verhärtete sich.

Wenn das so ist, selber Schuld. Cliff, Rill, Sig. Schafft ihn fort. Er wird niemandem etwas von uns erzählen.

Zwei der drei Wächter packten ihn und führten ihn aus dem Zimmer. Der dritte folgte ihnen, mit Roso's Waffen in den Händen.
Kaum waren sie aus dem Zimmer und ein Stück weit den Gang runter, lies er Blaster aus seinem Ring am Handgelenk schnellen. Er riss sich los, presste die Blasteröffnungen an die Helme seiner Wächter und feuerte. Die Schüsse aus nächster Nähe liessen die beiden nach hinten fliegen, ihre Gesichter zu Masken des Schmerzes und der Fassungslosigkeit verzehrt. Die Helme waren zertrümmert.
Er stürzte sich auf den dritten Bewacher, bevor dieser um Hilfe rufen konnte.
Er verpasste ihm einen rechten Haken, der diesen taumeln lies. Er setzte nach und landete einen linken Haken er die Faust frontal in dessen Gesicht hämmerte. Der Helm des anderen brach entzweit und er stand einem barhäuptigen Mann entgegen. Der Mann funkelte ihn böse an und hob nun seinerseits die Faust. Roso's Kopf flog nach hinten, als er kurz nacheinander links und rechts eine gedonnert bekam. Er taumelte. Triumphierend stürzte sich der Hüne auf ihn und wollte ihn offensichtlich mit einer gewaltigen Faust zu Boden schicken. Roso duckte sich, packte den Arm des Angreifers und schleuderte ihn über die Schulter, wo er an die Wand knallte. Roso wollte ihm mit einem Tritt den Rest geben, doch der andere reagierte blitzschnell, packte ihn am Bein und warf ihn quer durch den Korridor in den angrenzenden Raum.
Siegessicher folgte ihm der Wächter. Doch Roso kam mühsam hoch. Der andere schlug ihm in den Magen. Er krümmte sich und bekam ein Knie ins Gesicht gerammt. Nun holte er seinerseits aus und landete zwei Treffer und packte den anderen an der Schulter. Jetzt würde die reine Kraft über Sieg oder Niederlage entscheiden. Eine Weile lange gewann niemand die Oberhand, doch Zoll für Zoll hob Roso seinen Widersacher hoch und trug ihn zum Fenster. Sein Gesicht war vor Anstrengung verzerrt. Er durchstiess das Glas und warf ihn aus dem Fenster. Mit einem Schrei fiel sein Widersacher. Schwer atmend schaute er ihm hinterher. Dann wandte er sich ab und holte seine Waffen, wo der andere sie liegen lassen hatte. Sein Schädel brummte, als er die Waffen aufhob. Schmerz schoss durch seinen Körper und er zückte zusammen. Er hatte mehr abbekommen als gedacht.
Der Raum hatte 4 Türen. Aus einer war er gekommen, weshalb er beschloss, die Tür die direkt gegenüber lag zu nehmen.
Er öffnete die Tür und sah sich einem Wächter gegenüber. Dieser zögerte einen Moment. Roso nutze die Gelegenheit, riss seinen Beskad aus der Scheide und durchbohrte den Wachmann. Dieser brach röchelnd zusammen und sackte nach hinten zusammen.
Er stieg über die Leiche und rannte weiter. Nach einer Weile stiess er auf eine Treppe. Er rannte nach unten und fand sich Empfangsbereich wieder.
Er öffnete die nach wie vor defekte Tür und rannte so schnell er konnte aus dem Gebäude auf die Strasse.
Nun musste er seine nächsten Schritte planen.
Er würde Montanov schnappen.
Und zwar nicht allein.
So schnell er konnte kehrte er in die Kaserne zurück, wo er, in seiner Eigenschaft als Captain einen Zug Klonsoldaten anforderte.
Eine Stunde später, die Nacht hatte sich bereits über die Strassen Coruscants gesenkt, kehrte er mit 20 Klonkriegern zurück.
Roso hatte nämlich einen formellen Grund, ihn anzuklagen: Beskarblüten, die sich in seinem Tee befunden hatten, wuchsen nur auf Mandalore und unterlagen einem strengen Ausfuhrverbot.
Ausserdem war er ein Agent einer feindlichen Macht, und er hatte versucht, einen Republikanischen Captain zu ermorden. Genug formelle Gründe ihn zu stellen. Und gewiss würden sie im Appartement weitere Beweise finden.
Im 45. Stock sprengten sie die Tür aus den Angeln. In militärischem Gleichschritt stürmten die Klone in die Wohnung.
Mit erhobenen Blastern sicherten sie abgeklärt das Anwesen.
Der befehlshabende Lieutenant meldete sich


Appartement leer, Sir. Unsere Experten arbeiten an der Spurensicherung. Warten wir ab

Wenige Minuten kam der Chef des von Roso angeforderten Expertenteams zurück.

Sir, wir haben in der Wohnung viele Kunstgegenstände gefunden, manche von denen eindeutig gestohlen.
Hier zum Beispiel, die Stern von Alderaan. Vor 12 Jahren aus dem Alderaan Museum of Art gestohlen. Der Täter wurde nie gefasst. Ich denke wir haben ihn gefunden.
Dies reicht für einen vorläufigen Haftbefehl.
Das Institut für Kunstraub des Senats wurde bereits alarmiert.
Morgen sehen sie sich dass alles mal genauer an.


Roso nickte zufrieden. Endlich würde er bezahlen.
Aus den Augenwinkeln bemerkte er, wie der Lieutenant dem Oberkommando Bescheid gab. Man solle alle Raumhäfen checken. Für Montanov galt Ausreiseverbot.


Tag 3 0600
Roso hatte die Nacht in einem Hotel nahe des Appartements von Montanov verbracht.
Am Morgen wollte er sich wieder auf die Suche nach Montanov begegnen.
Um 0700 wollte er gehen, als er einen Anruf erhielt.
Der Kontakt zu den Wachen an Landeplattform C-22 war abgebrochen. Dort befand sich ein Schiff, von welchem man argwöhnte, dass es Montanov gehörte.
Roso blinzelte. C-22 war gleich um die Ecke. Er sprintete los, packte im Laufen seine Waffen.
Für dem Klick zur Landeplattform benötigte er etwa 4 Minuten.
Als er dort ankam, sah er gerade, wie Montanov einen Frachter betrat. Er bemerkte Roso, der auf ihn zu gerannt kam, drehte sich um, winkte und grinste spöttisch


Wir sehen uns noch, Roso. Aber nicht heute

Lachend ging er die letzten Schritte hoch und das Schiff startete.
Roso kam schlitternd zum Stehen.
Ohnmächtig vor Wut starrte Roso dem Schiff hinterher.
Er hörte Schritte hinter sich, als die Coruscanti-Wachen herbei gestürmt kamen.
Die Klone eröffneten das Feuer auf den sich rasch entfernenden Frachter. Roso beachtete sie nicht.
Ohne ein Wort drehte er sich um und ging davon.
Nun, diese Runde ging an Montanov. Aber sie würden sich wieder sehen.
Ziellos streifte er durch die Strassen von Coruscant.
Plötzlich ertönte hinter ihm eine Stimme.


Oya Manda. Wen haben wir denn da?

Roso wandte sich um und erblickte einen Mandalorianer in goldener Rüstung.

Oya Manda, Kal. Ich dachte du seist tot. Man erzählte es mir zumindest.
Wenn du noch lebst, dann gehe ich davon aus, dass auch Walon Vau noch lebt?


Skirata nickte und schloss zu ihm auf.

Nun, ja. Er lebt tatsächlich noch. Und er ist hier auf Coruscant. Aber lass uns ein Stück gehen.

Sie gingen los und setzten sich nach einer Weile in ein Café.
Sie waren sich den Blicken bewusst. Zwei Mandos waren kein alltägliches Bild.


Du musst dein Bein reparieren lassen, Kal. Das sieht ja ganz übel aus

Der andere winkte ab. So war Kal. Lies
Der Kellner kam, sie bestellten. Der Kellner ging


Nun Roso. Was hat dich auf Coruscant verschlagen?

Dasselbe könnte ich dich fragen. Aber nun, ich bin freundlich. Ich bin ein Captain der Republik jetzt. Und du, was machst du hier? Du bist offensichtlich nicht tot.

Oh, ich hatte einen geheimen Auftrag. Ein paar Leute ausbilden du weisst.


Roso wusste nicht, aber er schwieg. Es ging ihn nichts an. Genau wie Kal den Rest nicht zu kümmern brauchte.
Allerdings war Kal immer gut informiert.
Doch wenn er tatsächlich 10 Jahre weg gewesen war, war vielleicht nicht mehr auf dem aktuellen Stand. 10 Jahre war eine verdammt lange Zeit.
Fragen kostet in den seltensten Fällen, weshalb er fragte:


Eine Frage, Kal. Was weisst du über einen gewissen Filius Montanov?

Eine Weile schwieg Skirata nachdenklich. Dann sprach er, langsam und bedächtig.

Montanov. Ja, den kenn ich. Ein ganz grosser im Geschäft.

Ja, ein Agent, ich weiss.

Nein nein. Kein Agent. Die meisten Glauben das. Aber er ist selber der grosse Fisch. Er hatte, zumindest vor 10 Jahren, eine grosse Organisation.
Man nannte ihn "Den Mann mit den 1000 Gesichtern". Jedenfalls unter Kennern. Frag mich nicht wieso, ich weiss es nicht.
Es gibt aber einen Mando, der mehr weiss als ich.

Wer? Wo kann ich ihn finden?

Nun, es war dieser September, wenn ich mich recht erinnere. Du weisst doch, dieser Chiss? Der hatte in der Vergangenheit hin und wieder mit ihm zu tun.
Wo man ihn finden kann, kann ich dir nicht sagen am besten versuchst du es im nächsten Casino. So war es früher.


Septmeber! Was für ein glücklicher Zufall.

Danke Kal. Nun, wo finde ich Walon? Und deine Schützlinge, was ist mit denen, taugen die was?

Skirata wirkte gekränkt.

Walon ist in der Kaserne. Und natürlich taugen die was. Schliesslich sind es meine Jungs.

Nun, dann gehen wir doch mal in die Kaserne


Dort angekommen begegneten sie tatsächlich Walon Vau.

Na Roso. Immer noch so Blau wie früher? Nun, ich hätte dir nicht zugetraut das du solange überlebst. Aber man lernt nie aus.

Freundlich wie immer. Was hast du so getrieben?

Ich habe unfähige Leute ausgebildet. Sie müssen mehr lernen. Lernen durch Härte


Skirata sah ihn an. Alle hatten ihren Buy'ce auf, weshalb Roso sein Gesicht nicht sehen konnte.
Sie wurden unterbrochen als Jango Fett den Raum betrat.
Nun, es war natürlich nicht Jango, aber es war eine fast perfekte Kopie. Im folgten drei weitere. Sie trugen schwere Katarnrüstungen. Sie musterten ihn misstrauisch.


Wer ist das, Buir?

Ein alter Bekannter, Hyre. Roso, darf ich vorstellen: Eagle-Squad. Einer meiner Schützlinge. Sie sind die besten. Die Republic Commandos

Er hat dich Buir genannt.

Ja. Sie sind alle meine Söhne


Nun ja, jedem das seine, dachte er sich.

Nun, ich muss gehen. Ich habe noch etwas zu tun.
Man sieht sich ... vielleicht


Er würde September aufsuchen.
Er funkte ihn über sein Helmkomlink an.
Er vereinbarte ein Treffen am nächsten Tag.


Tag 4
1500

September sass bereits im Café als Roso eintraf.
Sep meinte ohne Begrüssung


Du wolltest mich sprechen?

Roso setzte sich

Ja, Sep. Ich habe gehört, du kennst einen gewissen Filius Montanov?

Oberflächlich.

Das genügt. Was weisst du über ihn

Nun ... er hat auf jeden Fall eine Menge Geld.
Und keiner ahnt was von ihm.

Wo ist seine Basis?

Keine Ahnung. Normalerweise trifft er sich auf Kuat, Coruscant oder im Ottega-Sektor.

Okay, danke.

Ach ja: man nennt ihn den Mann der 1000 Gesichter. Offenbar kann er sehr viele Identitäten annehmen. Keiner weiss wie er es schafft.
Nun, für mehr Infos kenne ich ihn zu schlecht. Weshalb willst du das eigentlich wissen.

Ich habe noch eine Rechnung begleichen.


Und das würde er. Eines Tages. Versprochen.
Als erstes würde er jetzt die nächsten Missionen bewältigen.
Rückblickend auf die letzten Tage konnte Roso nur sagen: es gibt Leute, die sterben einfach nie

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"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Intermezzo-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 12. Aug 2013, 13:04 
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Intermezzo von Sargas Jemeen

Couruscant, Tag 1 1000

Sargas winkte noch einmal seiner Truppe und stieg dann in ein Lufttaxi. Er gab dem Fahrer die Adresse und dieser flog los.
Schmunzelnd dachte er an die letzten Tage. Er und seine Truppe waren zwar ein unkoordinierter Haufen, doch irgendwie haben sie es geschafft. Na ja, sie haben es ja nicht wirklich geschafft. Die Pläne der Waffe waren für immer verloren. Aber im großen und ganzen war es immer noch besser als der Gedanke, dass die Seperatisten die Waffe haben. Diese Waffe hätte den Krieg beenden können. Jetzt würde der Krieg vermutlich andauern und noch mehr Menschen das Leben kosten. Wenn Sargas Macht hätte, dann würde er alles tun um den Kriwg zu beenden und die Galaxis wieder zu dem zu machen was sie früher war. Doch er hatte keine Macht...

Inzwischen hatte das Taxi angehalten. Sargas bezahlte den Fahrer und stieg aus. Er stand jetzt vor einem der großen Hotels. Da er ja auf Coreilla wohnte musste er sich ein Hotelzimmer Mieten. Doch nicht irgendeines. Ein Teil des Geldes dass er bekommen hätte war schnell für eine Suite im obersten Stockwerk Flöten gegangen.
Er ging zum Empfang


Guten Tag, ich hätte reserviert. Meine Name ist Sargas Jemeen.

Der Hotelportier, ein kleiner Mann, musterte Sargas kurz und tippte dann auf seinem Monitor rum.

Ah ja. Hier ist der Schlüssel. Zimmer 5045, oberstes Stockwerk.

Sargas nickte und begab sich zum Fahrstuhl. Er lachte in sich hinein. Offenbar sah der Hotelportier nicht all zu oft Menschen, die vollbeladen mit Waffen die Luxussuite Buchten. Das konnte man ganz deutlich an seinem Gesicht sehen.
Ohne ein Rumpeln hielt der Lift im obersten Stockwerk. Hier oben gab es nur 5 Räume. Vermutlich gab es nicht all zu viele Leute die gleichzeitig hier oben residierten.
Sargas lief zu einer Tür mit goldenen Beschlägen und öffnete diese.
In dem Moment in dem er den Raum betrat wusste er dass es sich gelohnt hatte. Es hatte sich gelohnt Braxton aus dieser Bar in Coreilla zu folgen.
Die Suite war sehr Edel eingerichtet. Im "Vorzimmer" befand sich ein kleiner Brunnen durch den grünes Wasser floss. Der Boden war mit rotem Teppich ausgelegt. An der Wamd standen Statuen und andere Kunstwerke.
Sargas ging durch eine weiter Tür. Hier befand sich eine Art Wohnzimmer. Er legte seine Waffen und seine Ausrüstung ab und legte sich auf die Couch und schlief ein.


Tag 1, 1230

Etwas knallte gegen die Tür. Sargas schreckte hoch.

Was war das? Hatte er geträumt?

Jetzt war alles still.
BUMM
Wieder knallte etwas gegen die Tür.
Sargas zog sich hoch und legte seine Ausrüstung an. Wieder knallte etwas gegen die Tür. Als Jemeen die Tür erreicht bemerkte er dass das Holz nicht mehr lange halten würde. Erste Risse bildeten sich.


Verdammt! Was soll das jetzt?

Von draußen konnte Sargas stimmen hören. Sie sprachen kein Basic, aber die fremde Sprache kam Sargas bekannt vor. Er hatte einen Verdacht doch den wollte er bestätigt haben. Er ging zu einem Monitor der das Geschehen vor der Tür zeigte.
Dann wusste er dass er Recht hatte.
Rodianer!


Verdammte Mistkerle! Wie kann man bloß so hartnäckig sein? Wegen läppischen 700 000 Credits?

Sargas ging vor der Tür in die Knie und zielte.
Krachend flog die Tür aus den Angeln. Dahinter standen zwei Rodianer. Diese hatten einen Mini-Rambock in der Hand und starten entgeistert auf Sargas der mit der Pistole auf die beiden zielte. Rechts und links standen weiter Rodianer. Bewaffnet!
Sargas schoss zweimal und der Rambock fiel neben zwei Leichen auf den Boden.
Die anderen Rodianer hatten mehr Glück. Sie pressten sich flach an die Wand und schützen sich vor Sargas Schüssen.
Jemeen bemerkte das er gegen die vier Rodianer keine Chance hatte. Deshalb drehte er sich um und rannte durch die nächste Tür. Jetzt stand er auf dem Balkon. Hinter ihm hörte er Stimmen! Ihm blieb keine Zeit und er sprang.
Aus dem Augenwinkel konnte er sehen wie die Rodianer auf den Balkon traten und ihm nachsahen.
Doch jetzt hatte er mehr Probleme als die Räuberbande. 1000 Meter tiefer wartete der Boden auf sein Opfer.
Sargas hatte jedoch sein Jetpack umgeschnallt und zündete es. Er landete auf dem Dach eines Gleiters. Ohne auf die Proteste des Fahrers zu achten fuhr er auf dem Dach mit.
Sein schönes Hotel mit der schönen Suite war schon bald außer Sicht.
Als der Fahrer des Gleiters anhielt um Sargas zu vertreiben sprang dieser auf einen Gleiterparkplatz und rannte davon.

Tag 1, 1500


Wie konnten die mich bloß so schnell finden? Woher wussten die wo ich bin?

Sargas saß grübelnd in einer Bar und schlürfte seinen Drink. Immerhin hatte er keinen einzigen Schuß abgegeben. Er musste mit seiner Munition Haushalten denn er hatte den größten Teil im Hotel vergessen.

Tag 2 0600

So hatte er sich seine erste Nacht auf Couruscant nicht vorgestellt. Er hatte in einem winzigem Motel übernachtet. Er konnte ja schlecht in seine Suite zurückkehren. Bestimmt hatten die Rodianer seine Suite geplündert. Und wahrscheinlich wurde das Hotel auch überwacht.
Dass einzige was jetzt in seiner Situation klug war, war Raynan Kayllin aufzusuchen. Raynan war ein alter Freund von Sargas und wohnte auf Courusacant. Als Sargas ihn dass letzte mal besucht hatte wohnte er in der Nähe von Republica 500.
Nach dem überaus billigen und eckligen Frühstück machte Jemeen sich auf den Weg. Er verließ dass Motel ohne zu bezahlen und eilte die Straße entlang.
Andauernd drehte er sich um und hielt nach Verfolgern Ausschau. Zum Glück kam ihm niemand nach. Offenbar hatten seine Verfolger seine Spur nach seinem Sprung aus dem Hotel verloren. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte er eine Taxi-Station. Er Stieg in das nächstbeste Taxi dass zur Verfügung stand und nannte dem Fahrer die Adresse am der er hoffte Raynan zu finden.

Tag 2, 0700

Das Taxi hielt neben einem hohen Turm aus Stahl und Glas. Jemeen bedankte sich bei dem Fahrer und stieg aus. Er ging in das Hochhaus. Wie in seinem Hotel gab es einem Empfangsbereich mit Portier.


Guten Tag, Sir. Könnten sie mir wohl verraten ob hier ein gewisser Raynan Kayllin wohnt?

Der Mann am Empfang nickte knapp und sagte dann:

23. Stockwerk, Zimmer 9. Aber passen sie auf sich auf. Dauernd hat der Kerl eine Waffe in der Hand und hielt auf dass Personal.

Sargas lachte kurz auf und und wandte sich dann zum Fahrstuhl. Raynan war immer noch genau so auf Zack wie vor den vielen Jahren als sie sich dass letzte Mal gesehen hatten. Wahrscheinlich hatte er mal wieder Ärger mit einer Bände von Gangstern.
Der Lift hielt im 23. Stickwerk. Sargas ging zur besagten Tür und klingelte.
Zuerst gab es keine Regung. Doch dann wurde die Tür so schnell aufgerissen dass Sargas vor Schreck einen Meter zurücksprang. Sein Gegenüber zielte mit einem auf Hochglanz polierten DC-15S Blasterkarabiner genau auf sein Herz.
Die beiden Männer sahen sich an.


Mensch! Sargas Jemeen! Dass du dich mal blicken lässt! Wie lange ist das jetzt her? 5 Jahre?

Sargas lachte

Es sind nicht weniger als 8 Jahre und du hockst immer noch in der gleichen Bude rum. Aber lass mich erst mal rein.

Die beiden gaben sich kurz die Hand und gingen dann in den Wohnbereich. Raynan legte sich auf eine Couch und legte das Gewehr neben sich. Sargas setzte sich auf einen Sessel ihm gegenüber.

Sag mal, Raynan, was zielst du mit einer Waffe auf jeden der reinkommt? Wirst du bedroht?

Raynan räusperte sich und nickte.

Nun ja, du weißt ja. Schulden bei Gangstaerbanden sind nicht gerade das beste was es gibt.

Nun ja, da hast du wohl Recht. Ich kenne dass Gefühl. Aber wieso ich zu dir gekommen bin: Ich habe ebenfalls ein Problem. Ich werde von einer rodianischen Bände verfolgt die mich töten wollen. Ich dachte dass du mir vielleicht helfen könntest. Ich kenne mich hier nicht so aus. Kennst du einen Ort am dem ich sicher bin?

Wahrscheinlich bist du bei mir am sichersten. Aber wenn du verfolgt würdest dann haben es jetzt zwei Bänden auf dieses Apartment abgesehen.

Kein Problem. Ich werde dir helfen diese Räume zu sichern. Wir machen hier eine Festung drauß

Die Tage vergingen und nichts passierte. Die beiden hatten Glück und als Sargas Urlaub zu Ende war machte er Raynan ein Angebot:

Was würdest du sagen wenn ich dich unter den Schutz einer ganzen Söldnertruppe stellen würde?

Wie meinst du das?
Raynan runzelte die Stirn und sah seinen Gegenüber fragend an.

Nun, wie ich dir erzählt habe arbeite ich jetzt für die Republik. Mit meinem Trupp muss ich bald auf eine neue Mission. Wenn du willst kannst du bei uns mitmachen. Die anderen haben bestimmt nichts dagegen.

Raynan blickte aus dem Fenster und dachte nach. Dann drehte er sich um und blickte seinen Freund an.

Ich bin dabei.

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Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist... oder halt auch nicht
STAR WARS VII


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Intermezzo-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 12. Aug 2013, 19:47 
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September Nobelviertel, Coruscant Tag 1, 1230

September, der keine Rüstung sondern einen schwarzen Anzug eines berühmten Coruscanter Designers samt Fedora-Hut trug, verließ sein Apartment auf Coruscant und machte sich auf den Weg einen alten Freund zu besuchen. Zorkossk, der große, reptiloide Trandoshaner besaß ein Apartment in einem der teuren Türme Coruscants. Der Gedanke an seinen alten Freund ließ September an die Vergangenheit denken, besonders an die Zeit, die er hier auf Coruscant verbrachte. Man hatte entdeckt, dass er viele, schwerwiegende Straftaten im Namen einer Verbrecherorganisation begangen hatte. Er wurde zu einem der meistgesuchten Verbrecher Coruscants, was schon eine Leistung war, wenn man bedachte, was für Gesindel sich hier herum trieb. Seine Konten wurden eingefroren, sodass aus einem zehnfachen Mando-Millionär ein bankrotter Mandalorianer wurde. Als er sich in ein Taxi setzte begann September abzuschweifen, und dachte an die Zeit, zu der er seinen monetären Rachefeldzug gegen die Republik begann.

24 vSY.
Parkanlage nahe der Zentralbank Coruscants, Coruscant
Tag 68 des Standartjahres, 1400

September trug einen schwarzen Anzug und einen Hut, einen Fedora, als er die Parkanlage durchschritt. In der rechten Hand hielt er einen schwarzen Aktenkoffer, in dessen inneren eine Bombe schlummerte. Er wusste, dass CorSic Beamte sich überall hier auf dem Gelände verteilt hatten. Sie wussten, er würde hier als nächstes zuschlagen. Wahrscheinlich hatte Crag Paxton, der CorSic Officer, der ihn nun schon ein halbes Jahr lang verfolgte, seinen Vorgesetzten davon überzeugen können, sein Budget für diesen einsatz zu erhöhen. Auch ohne die 360° Ansicht seines HUD konnte September überall auf dem Gelände Beamte ausmachen. Sie verhielten sich so auffällig unauffällig, dass man sie einfach bemerken musste. September begab sich nun zum Gebäude der Zentralbank, als er einen Anruf auf seinem Komlink erhielt.
Hallo?

Hier ist Crag Paxton, ich denke sie erinnern sich an mich. Kommen wir gleich zur Sache: wir haben überall Beamte postiert und wir wissen, dass sie irgendwo hier sind. Ich weiß nicht, wieso sie das hier tun oder wer sie sind, aber sie haben keine Chance in die Bank zu kommen.

Oh, gut. Sie haben meine Nummer erhalten. Woher wollen sie wissen, dass ich das muss?

Was soll das heißen?

Ich habe hier einen Koffer, der nur darauf wartet aktiviert zu werden.


Natürlich bluffte September nur, er war noch nicht in der Bank gewesen, doch das wusste Paxton nicht. September griff zu seinem zweiten Komlink und wählte die Nummer eines Mannes, den er bezahlt hatte, damit er die Bank betrat und erst wieder hinaus ging, wenn September ihn anrief. Genau das tat er und der Mann verließ mit dem Komlink am Ohr die Bank. Sofort stürmten zwei CorSics auf ihn zu, um ihn in einen schwarzen Speeder zu tragen. September nutzte die Gelegenheit, um in den riesigen Banken-Tower zu gelangen. Ein Chiss im Smoking fiel in dieser reichen Umgebung nicht auf. Auf dem marmorenen Boden begab er sich zum Turbolift und öffnete mit der Schlüsselkarte des toten Filialleiters der Bank die Hintreseite des Turbolifts, um in den Tresorbereich zu gelangen. Dort zückte er seine Verpinen-Splitterpistole, drückte zweimal ab und völlig lautlos fielen zwei menschliche Wachmänner, die vor dem Tresor standen zu Boden. Auch an der Tresortür verwendete September die Schlüsselkarte des Filialleiters. Im Tresorraum platzierte September den Aktenkoffer und hörte per Headset das CorSic Kommunikationssystem ab. Sie suchten jetzt in der Bank nach einem Koffer mit einer Bombe. Sie würden es allerdings nicht rechtzeitig schaffen. September entfernte sich aus dem Tresorraum und zündete die Bombe. Als er den Tresorraum wieder betrat sah er hinter der nun nicht mehr vorhandenen Wand seinen Freund Roso in einem schwarzen Schwerlast-Speeder neben einer Gasse warten. Sie verluden Säcke voller Credit-Chips, als September einen lauten Knall vernahm.

Die CorSics sind hier unten. Sie haben den Lift gesprengt, das heißt sie sind bald hier. Wie viel haben wir?

Grob geschätzt? 15 Millionen.

Das sollte reichen. Verschwinden wir.


September hörte bereits noch einen Knall. Er sprang in den Speeder neben Roso auf den Beifahrersitz. Der Mandalorianer, der ausnahmsweise ebenfalls keine Rüstung trug, startete den Speeder. Als September zurück sah, erkannte er Crag Paxton durch das Loch in der Wand springen. Vermutlich vorderte er nun Hilfe an, doch September und Roso befanden sich bereits in den unteren Ebenen, wo sie den Speeder in einer Garage parkten. Dort erwartete Zorkossk sie bereits, mit drei kleineren Speedern.

Und, habt ihr es geschafft?[b/]

Fragte der Trandoshaner.

[b]Wir haben schon zusammen gakämpft da warst du noch im trandoshanischen Busch Vögel jagen. Also ja, haben wir.


Antwortete Roso.

Es geht folgendermaßen weiter.

Begann September.

Wir teilen die Credits auf die drei kleinen Speeder auf, sprengen den großen, lassen nichts hier und treffen uns an meinem Apartment wieder. Dort verladen wir das Geld in die Nupraptors Kopf.

Dein Nova-Sword? Hast du das Teil endlich mal modifiziert?


Fragte Roso.

Ja! Hyperantrieb Klasse 1 und stärkere Kanonen. Seismische Bomben anstelle der Raketen.

Na das ist ja mal was. Wir sehen uns dort.

Ja, wir schon, Zorkossk bringt seinen Anteil in seinem Schiff direkt nach Trandosha, in sein Anwesen.


Als September an seinem Apartment ankam, wartete Roso dort bereits auf ihn. September ging auf ihn zu, doch bevor er etwas sagen konnte ergriff Roso das Wort.

Sagtest du nicht „nichts hier lassen“? Das hier habe ich im Holonet gesehen.

Er gab September ein Datapad auf dem eine Aufzeichnung der letzten Nachrichtensendung lief. Die menschliche Nachrichtensprecherin sagte:

Es heißt man habe keinerlei Informationen bezüglich der Identität oder des Aufenthaltsortes des gesuchten Bankräubers, der „Der Trickreiche“ genannt wird. Die CorSic Beamten tappen im Dunkeln. Der einzige Hinweis auf den „Trickreichen“ ist eine Spielkarte, die er an jedem seiner Tatorte zurück lässt. In diesem Fall ist es eine „Joker“-Karte, genau wie die, die er an seinem ersten Tatort zurück ließ.

September stoppte die Aufzeichnung.

Wieso zeigst du mir das?

Das weißt du genau. So etwas nennt man eine Spur. Du hinterlässt Hinweise auf dich. Wieso?

Damit sie wissen, dass ich es bin.

Wer sollte es denn sonst sein?! Niemand sonst raubt so geschickt Banken aus. Das hier ist kein Spiel, in dem du mit deinen Mitspielern interagieren musst. Hierbei musst du so unauffällig wie möglich sein.

Das weiß ich! Und jetzt hör auf mir Vorträge über meine Vorgehensweise zu halten und hilf mir beim einladen.


Das tat er. Sie luden die Credits in den Laderaum des inzwischen grün lackierten Raumüberlegenheitsjägers. Danach holten sie beide ihre Habseligkeiten aus September Apartment und verluden sie ebenfalls. Ein letztes mal begaben sie sich in das Apartment, um noch einmal nachzusehen, ob sie etwas vergessen hatten, als plötzlich ein riesiger Mensch einen Schatten auf sie warf. Roso erschrak innerlich beim Anblick des Mannes.

Was willst du hier, Harris?

Beenden, was ich vor Jahren begonnen habe, mickriger Mando. Und du, Chiss, geh mir aus dem Weg.


Antwortete der Hüne mit unnatürlich tiefer Stimme. September gab sich unbeeindruckt und erwiderte

Also, das mit dem mickrigen Mando nehme ich jetzt aber persönlich.

Er zog seine Verp und drückte mehrmals ab. Harris bemerkte die völlig lautlose Waffe erst, als ihre Projektile sein Bein durchdrangen. Er schrie auf, blieb jedoch stehen. September und Roso nutzten die gelegenheit, um in den Turbolift zu steigen und auf das Dach zu ihrer Landeplattform zu fahren. Dort angekommen begaben sie sich zur Nupraptors Kopf. Noch bevor sie die Einsriegsrampe erreichten kam ein weiterer Turbolift bei der Plattform an. Aus diesem stieg der Hüne Harris aus, der trotz der Projektile, die in seinem Bein steckten, nur leicht humpelte. Er griff sich September, gerade als dieser zu seiner Waffe griff konnte und schleuderte ihn davon. Als er auf dem Dach aufschlug flog ihm die Verp aus der Hand und fiel von dem Dach, hinunter in die Tiefe.

Hey, der Anzug ist maßgeschneidert und die Verp war auch teuer.

Rief September Harris zu. Dieser war nun so sehr von September abgelenkt, dass er sein eigentliches Ziel, Roso, völlig außer Acht ließ. Das wurde ihm zum Verhängnis. Roso feuerte mehmals auf Harris. Dieser zuckte zusammen, als die Salven seine Schulter trafen. Er ließ sich allerdings auch davon nicht unterkriegen und zückte einen riesigen Repetierblaster. Damit feuerte er ununterbrochen auf Roso, doch zu dessen Glück war Harris wohl nicht besonders zielsicher. Möglicherweise beeinträchtigten ihn aber auch seine Verletzungen. Als Harris erkannte, dass es zwecklos ist, zu versuchen Roso zu erschießen, stürmte er auf ihn zu und schlug ihn zu Boden. Harris wollte gerade zum Schlag ansetzen, als September gegen sein verletztes bein trat. Harris schrie auf, packte September am Kragen und zog ihn zu sich hinauf. Neben dem riesigen Harris wirkte September beinahe kleinwüchsig.

Genieße die Aussicht.

Sagte er, während er September über den Rand des Daches hielt. September trat gegen Harris verletzte Schulter. Daraufhin lockerte dieser seinen Griff nur ein wenig, doch das reichte September. Er riss sich los, griff nach Harris Handgelenk und trat im gegen das verletzte Bein. Daraufhin sackte er zusammen und September konnte sich an ihm nach oben ziehen. Dort stand Roso, der ihm beim erklimmen des Hünen half. Als September das Dach erreichte beugte Roso sich zu Harris vor.

Genieße du die Aussicht.

Mit diesen Worten trat er Harris in den Rücken woraufhin dieser vom Dach in die Tiefe der Straßenschluchten Coruscants fiel.

Wer bitte war das, Roso? Ich wüsste nicht, dass du mir je von mordlustigen Riesen erzählt hast, die dich verfolgen!

Kann ich dir das ein andermal erzählen. Lass uns hier erst einmal verschwinden.


September legte seine Beskar’gam an und wollte in die Nupraptors Kopf ensteigen. Doch bevor er die Einstiegsrampe betreten konnte stürmten zwei uniformierte Männer auf das Landefeld. Instinktiv griff September zu seinem E-11 und schoss den Männern in die Brust. Sofort stürmte roso aus dem Schiff.

Wieso hast du die CorSics erschossen? Verdammt DAS wird uns jetzt Probleme machen.

Verschwinden wir einfach, in Ordnung? Nicht, dass die noch Verstärkung herlotsen.


Sie stiegen in die Nupraptors Kopf ein und begaben sich ins Cockpit.

Ich fliege!

Sagte Roso sofort.

Aber das ist mein Schiff!

Protestierte September.

Aber du kannst nicht fliegen! Es ist schon ein wunder, dass du das Teil von einem Planeten runter und in den Hyperraum bringen kannst ohne es dabei hochzujagen.

Resigniert verließ September das Cockpit und machte sich auf in den Laderaum, um die Credits aufzuteilen. Mithilfe seines HUD sortierte er die Säcke voller Credit-Chips auf zwei Haufen. Einen für ihn und einen für Roso. Plötzlich rief Roso ihm zu:

Sep, das solltest du dir ansehen.

Dieser stürmte sofort zu Roso in das Cockpit.

Was ist los?

Noch bevor Roso antworten konnte bemerkte September was los war. Der grüne Raumüberlegenheitsjäger, die Nupraptors Kopf, schwebte gegenüber von zwei CorSic Speederbooten, deren Kanonen sie bereits anvisierten.

Unbekanntes Schiff, bitte identifizieren sie sich.

Drang es aus den Cockpit Lautsprechern. September drückte eine Taste direkt daneben und antwortete.

Hier ist die Nupraptors Kopf. Was ist los?

Uns wurde ein Schusswechsel gemeldet. Bitte landen sie das Schiff und begleiten sie uns.
Roso hielt September davon ab zu antworten und fragte ihn stattdessen.

Was sollen wir jetzt machen?

Alle Energie auf den Sublichtantrieb und die hinteren Schilde.


Antwortete September und ließ Roso keine Zeit zu protestieren. Er ergriff das Steuer und lenkte das Schiff ruckartig über die CorSic-Speederboote in einem steilen Winkel nach oben.

Und jetzt einfach Gas geben!

Das tat Roso. Er trieb den Raumüberlegenheitsjäger bis zur Höchstgeschwindigkeit. Die vollkommen verdutzten Piloten der CorSic-Speederboote eröffneten das Feuer, konnten die Nupraptors Kopf jedoch nicht mehr treffen. Als sie Coruscant verlassen hatten fragte September

Und, wo soll ich dich absetzen?

Auf Christophsis.

Na dann. Nächster Halt: Christophsis.


Mit diesen Worten startete September den Hyperantrieb des Schiffes.

24 vSY
Büro von CorSic-Officer Paxton, Coruscant Tag 68 des Standartjahres, 2045

Der CorSic-Officer hielt gerade eine Besprechung mit seinem Team ab, bezüglich der Bankräube des „Trickreichen“.

Das ist nun schon die sechste! Die sechte Bank die er ausgeraubt hat. Fierfek nochmal! Wieso können wir ihn nicht finden. Der Kerl den er als Köder benutzt hat weiß auch nichts über ihn, außer, dass er schwarz trägt. Diesmal befindet sich seine Beute sogar im mehrfachen Millionenbereich. Gibt es nicht irgendeinen Hinweis? Skal, was ist mit den Karten die er immer hinterlässt?

Ein großer, muskulöser Duros erhob sich aus der Gruppe CorSic Beamter und ergriff das Wort.

Nein gar nichts. Keine DNA, schlichtweg nichts. Wir haben auch den Schwerlast-Speeder gefunden, den er benutzt hat, vollkommen ausgebrannt. Aber was hat es mit diesen Karten überhaupt auf sich?

Er spielt mit uns. Er will uns sagen, dass er überlegen ist.


Paxton war sich sicher, dass es inzwischen so war. Bereits nach dem dritten Raub hätte er aufhören können, doch das tat er nicht. Paxton war sich außerdem sicher, dass der „Trickreiche“ Partner hatte. Doch selbst bei gleichmäßiger Aufteilung der Beute musste er nach seinem dritten Raub bereits mehr als 2 Millionen Credits angehäuft haben. Auch, wenn es ihm schwer fiel, musste Paxton zugeben, dass „Der Trickreiche“ sich seinen Namen redlich verdient hatte.

24 vSY
Landeanflug auf Christophsis Tag 70 des Standartjahres, 0700

Die Zeit im Hyperraum erschien September tatsächlich merklich kürzer, seit er den Hyperantrieb hatte verbessern lassen. Die gesamte Reise war reibungslos verlaufen. Doch als die Nupraptors Kopf in die Atmosphere von Christophsis eintrat tauchten plötzlich zwei Z-95 Kopfjäger hinter ihnen auf, die ein Sheathipede-Klasse Transportshuttle eskortierten. Wieder einmal drang eine Stimme aus den Cockpit-Lautsprechern, doch diesmal hatte sie einen Neimoidianischen Akzent.

Nupraptors Kopf, liefern sie uns den Mandalorianer aus, werden wir nicht das Feuer eröffnen.

Welchen Mandalorianer?


Gab Roso zurück.

Was soll das heißen „welchen Mandalorianer“ habt ihr zwei an Bord oder was?

Ja, genau das ist der Fall.

Oh, in dem Fall…Liefern sie den Mandalorianer namens September aus, dann werden wir nicht das Feuer eröffnen.

Hier wird niemand ausgeliefert.


Mit diesen Worten stürmte Roso in den hinteren Bereich des Schiffes zu September.

Sep, wir haben da ein paar mies gelaunte Neimis hinter uns. Wieso wollen die, dass ich dich ausliefere?

Noch bevor September antworten konnte schlugen die ersten Salven in das Schiff ein, sodass eine Seite der Nupraptors Kopf aufgerissen wurde.

Wieso wurden wir so hart getroffen? Was ist mit den Schilden, Roso?

Die sind noch nicht wieder einsatzfähig, so kurz vor dem Sprung.


Sofort eilten die beiden Mandalorianer durch das Schiff zum Cockpit. Währenddessen fragte Roso:

Was wollen die Neimis denn nun von dir?

Ich weiß nicht. Das könnte daran liegen, dass ich der Föderation da so einen Deal kaputt gemacht habe, weil mein damaliger Boss…


September wurde von einem weiteren Treffer unterbrochen. Im Vorbeigehen bemerkten sie, dass es die Einstiegsrampe war, die abgerissen wurde. Ein weiterer Treffer brachte das Schiff zum erzittern, sodass Roso fiel. September vesuchte ihn zu fassen zu bekommen, doch er rutschte immer weiter auf das Loch im Schiffsrumpf zu.

Roso!

Rief er.

Roso!

Doch es war zu spät. Roso fiel durch das Loch des Schiffes und versuchte vergeblich sich festzuhalten.

Roso! Nein…

Nobelviertel, Coruscant Tag 87KK, 1230

Das Taxi erreichte nun Zorkossks Apartment. September wunderte sich, dass er noch so genau über all diese geschehnisse Bescheid wusste. Er war damals nur der Handelsföderation entkommen, weil sie Roso für ihn gehalten hatten und daher ihren Auftrag als erfüllt erachteten. Es erweckte viele Erinnerungen in September Roso wiederzusehen. Auch Erleichterung hatte sich in September ausgebreitet als er erkannte, dass Roso nicht über Christophsis gestorben war. Ihn wunderten auch andere begebenheiten. Man hatte ihn zwar nie als den „Trickreichen“ entlarvt, dennoch hatte er ein relativ langes Strafregister. Jetzt, da er für die Republik arbeitete hatte man ihn doch sicherlich durchleuchtet, oder etwa nicht? Außerdem wusste September aus zuverlässiger Quelle, dass Officer Paxton noch immer nach ihm suchte. September betrat nun das Landefeld von Zorkossks Apartment. Der große Trandoshaner erwartete ihn bereits. Als September auf ihn zuging packte er ihn, um ihn zu umarmen. Die Umarmung eines so außergewöhnlich starken Trandoshaners erschien September nicht sonderlich angenehm, berage jetzt, da er statt seiner Rüstung einen schwarzen Anzug trug. Als er September wieder herunter gelassen hatte ergriff Zorkossk das Wort.

Dich habe ich ja seit unserem letzten Coup hier, auf Coruscant, nicht mehr gesehen. Von der Sache auf Christophsis habe ich gehört. Stimmt es, dass Roso noch lebt?

Ja, das stimmt. Er ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich jetzt für die Republik arbeite.

Also ich hätte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Haben sie dein Vermögen denn wieder aufgetaut?

Nein. Die wissen wahrscheinlich nicgt einmal, wer ich bin. Sonst würden die mich sicher nicht frei herumlaufen lassen.


Zorkossk begann zu lachen.

Na die sind ja hervorragend informiert.

Vielleicht wissen die es auch und halten nur die Klappe, damit ich weiter für sie arbeite. Aber etwas anderes. Wie ich sehe hast du dein Geld in Wohnräume investiert, oder?


Ja, das hatte er. Sein Apartment war Geschmackvoll eingerichtet, mit allerlei Kunstgegenständen auf Sockeln, Podesten und an den Wänden, ähnlich wie in Septembers Anwesen auf Mandalore.

Ja, das habe ich. Ein Anwesen auf Trandosha besaß ich ja bereits, also habe ich mir Apartments hier, auf Corellia und auf anderen Planeten gekauft. Was hast du so gemacht in den letzten Jahren?

Ich habe mein Anwesen auf Mandalore fertigstellen lassen. Außerdem habe ich die Nupraptors Kopf reparieren lassen.

Den Raumüberlegenheitsjäger? Du scheinst ja richtig an dem zu hängen, was? Und, was tust du für die Republik? Ach das darfst du sicher nicht sagen, oder?

Ja, da liegst du richtig, zumindest noch. Ich darf dir das nämlich alles erzählen, sobald du mein Angebot angenommen hast. Ich möchte dich nämlich für die Republik rekrutieren. Genauer gesagt für ein etwas anderes Einsatzteam der Republik.

Du wirst ja noch ein richtiger Republikaner, haha. Dafür müsste ich aber schon wissen, was ihr tut.

Na, wenn es weiter nichts ist.


September klärte ihn über die Art der Missionen auf, die sie durchführten und erzählte Zorkossk allerhand amüsante Dinge, die ihnen, besonders dank Milians Zutun, auf der letzten Mission widerfahren waren. Einige Stunden später, nachdem Zorkossk ihnen trandoshanische Flachkuchen zubereitet hatte, verabschiedete sich September.

Das Essen war köstlich. Diese Flachkuchen musst du unbedingt mal für unser Team machen. Ich sage dem Captain bescheid, dass er dich zu Beginn unserer nächsten Mission abholen soll. Bleib solange auf Coruscant und häute dich vorher.
Lachend verließ September Zorkossks Apartment und stieg erneut in ein Taxi.

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Don't take life so serious. It's not like you could get out alive.
-Anselm N. Rode


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Intermezzo-Thread
BeitragVerfasst: So, 01. Sep 2013, 13:06 
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Capt. Walon Braxton
Dienstaufsicht der Republikanischen Armee, Coruscant Tag 1, 1230

Braxton schritt festen Schrittes auf die Tür von Major Karag.
Er wusste, dass es nichts Gutes hieß wenn man vor die Dienstaufsicht gezerrt wurde.
Nicht das er Angst hatte. Ein fetter Twi´lek wie Karag konnte ihn nicht aus seinem Sattel zu heben.
Braxton war bei den Galactic Marines und dem Geheimdienst gewesen. Selbst mit einem höheren Rang konnte er problemlos mithalten.
Er betrat das Büro salutierte kurz und setzte sich ohne auf eine Reaktion von Karag zu warten.
Braxton wartete gespannt was nun kommen würde.
Es war sicher nicht wegen der Spesen die er auf der ersten Mission seines Teams ungerechtfertigt verbucht hatte.
Braxton beschlich ein Verdacht was es sein könnte.
Doch das gefiel ihm ganz und gar nicht. Was wussten sie darüber? Und wie hatten sie es herausgefunden?
Braxton straffte sich und blickte dem Major in die Augen.
Dieser Blick hatte schon so manchem Rekruten den Mut schwinden lassen doch der Twi´lek war aus einem verdammt harten Holz geschnitzt.
„Nun Braxton, wissen sie weshalb ich sie hier herkommen ließ?“
Der Twi´lek blickte in herausfordernd an.
„Sie werden es mir sicherlich gleich erzählen.“
Braxton hatte keine Lust auf Spielchen.
„Sagt ihnen der Name Rehgar etwas?“
Also hatten sie es doch herausgefunden.
Braxton ließ sich Zeit eher er antwortete.
„Ja, er war mit mir bei den Galctic Marines und danach beim Geheimdienst. Wir verstanden uns nie gut.“
„Hm interessant. Warum hat gerade dieser ihre Enkelin nach Coruscant gebracht?“
Na wenigstens redete er nicht um den heißen Brei herum.
Aber was sollte er dem Fettsack jetzt sagen?
Das er Rehgar ausgesandt hatte um seine Tochter zu finden wusste der Kerl bestimmt bereits.
Das Rehgar mit der Nachricht über den Tod seiner Tochter und mit seiner dreijährigen Enkelin zurückgekommen war, offensichtlich ebenfalls.
Braxton zog es vor zu schweigen.
„Sie wissen, dass sie beide gegen eine Reihe von Gesetzen der Republik verstoßen haben. Das Kind gehört dem Gesetz nach dem Planeten Askor.“
In Braxton kochte innerlich die Wut hoch.
Nach den Gesetzen dieses Planeten gehörte jedes Kind dem Planeten.
Kinderarbeit war dort hoch im Kurs. Seine Tochter war beim Kampf gegen dieses Regime gestorben. Rehgar hatte nichts weiter tun können als Braxtons Enkelin zu retten.
Das Problem war das der Senat nichts gegen diese schändlichen Gesetze unternahm da sie die so manche wertvolle Wirtschaftsgüter von diesem Planeten bezogen.
„Das Kind heißt Lari und ist meine Enkelin.“
Braxtons Stimme schnitt durch die Luft wie ein Messer durch weiche Butter.
Das Strill Nipuck das bisher ruhig am Boden gelegen hatte schien die Stimmung seines Herren zu spüren und knurrte.
„Leider sieht das die Regierung von Askor anders. Sie habe bereits Abgesandte hierher geschickt.
Sie wissen noch nicht wo sich das Kind befindet.“
„Das wird auch so bleiben, versuchen sie nicht mir ein zu reden das Askor seine Beziehungen zur Republik nur wegen eines Kindes kappen wird.“
„Das ist nicht das Problem, aber sie bieten ein stolze Summe, genauer gesagt, 50.000.
Und sie wissen wie viel ein Kind dort wert ist. Gut und gern das Zehnfache aufgrund der Arbeitskraft. Und ich bin geneigt den Kerlen ihren Kopf zu servieren oder besser gesagt den ihrer Enkelin.
Sind wir doch ehrlich Braxton. Sie waren mit ihrer Tochter zerstritten und ihre Frau ist tot. Sie haben keine Ahnung wie man ein kleines Mädchen groß zieht. Wie können uns die Summe teilen.“
Braxton sprang von seinem Sitz hoch und rammte eine Vibroklinge in den Tisch des Majors. Das Strill spannte sich zum Sprung.
„Wenn sie Lari wollen müssen sie zuerst an mir vorbei.“
Sie war die letzte Chance viele Dinge wieder gut zu machen die er im Laufe seines Lebens seiner eigenen Familie angetan hatte.
Sie war sein Blut.
Lari hatte sein Lachen und das seiner Tochter. Er hatte sie gestern zum ersten Mal gesehen.
3 Stunden hatten genügt.
Der Twi´lek schien nicht überrascht angesichts dieser Reaktion.
„Sehr bedauerlich Braxton. Seien sie versichert, dass ich dafür gesorgt habe, dass die Republik ihnen nicht aus der Patsche helfen wird. Und sie können nicht die ganze Zeit auf sie aufpassen.
Braxton spuckte dem Twi´lek ins Gesicht und grinste ihn höhnisch an.
Bei Rhegar und Laktan war Lari sicher. So viel wusste er. Die drei hatten ein sicheres Plätzchen eingerichtet auf den unteren Ebenen von Coruscant.
Rhegar und Laktan waren Söldner, doch einer von beiden würde immer da sein.
Und dann waren da noch die abtrünnigen Klone die er kontaktiert hatte und die nun mit ihm auf eigene Rechnung kooperierten.
Braxtons Enkelin war vorerst sicher.
„Ich kann ihnen einige Probleme bereiten Braxton. Zum Beispiel könnte die Leitung ihres Teams an jemanden anderen übergehen. Und das ist nur das Geringste was ich machen kann.
Da sie nicht mit mir arbeiten wollen werden sie für mich arbeiten.
Sie haben doch einen gewissen Roso im Team? Sorgen sie dafür das er von der nächsten Mission nicht zurück kommt.“
Braxton blickte ihm verächtlich in die Augen.
„Ach wirklich und dann habe ich nichts zu befürchten?“
„Natürlich, es zahlen ein paar Leute einen guten Preis das er verschwindet. Ihre Enkelin wäre sicherlich dankbar für dieses kleine Opfer ihrerseits.“
„Ich mache ihnen ebenfalls ein Angebot. Sie lassen mich und das Kind in Ruhe und ich schlitze ihnen nicht die Kehle von einem Ohr zum anderen auf.“
Der Twi´lek schien empört und auch etwas unsicher. Er hatte wohl gedacht das Braxton ihm einfach folgen würde.
„Das würden sie nicht wagen. Die Republik würde sie jagen….“
„Würde sie das? Wir sind mitten im Krieg, es kann ein feindlicher Spion gewesen sein. Ich weiß zufällig wie die Seps arbeiten.“
Braxton stand auf zog sein Messer aus dem Tisch und steckte es wieder in den Gürtel.
Er wusste, dass dies hier noch nicht vorbei war. Sie beide wussten es.
Braxton ging aus dem Raum und das Strill folgte ihm.

Auf dem Weg zum Hauptquartier
MD. 01.0830

Braxton saß in einem Lufttaxi und sah aus dem Fenster. Er dachte über die letzten Tage nach.
Lari war ein wundervolles Kind. Coruscant zu verlassen viel ihm schwer.
Er vertraute den Schutzmaßnahmen die er für seine Enkelin getroffen hatte, jedoch wusste er ebenfalls, dass jedes System umgangen werden konnte.
Braxton ordnete seine Gedanken.
Er war auf dem Weg ins Hauptquartier um für sich und sein Team die neuen Missionsbefehle zu erhalten.
Sie brauchten einen Anführer der nicht abgelenkt war und wusste was er tat.
Wohin die nächste Mission sie wohl führen würde?
Trotz der Wehmut Lari zurück zu lassen freute er sich auch schon auf das Team.
Sogar auf Deimos mit dessen Einfältigkeit nur seine Größe mithalten konnte.
Er musste grinsen als er an sein Team dachte.
Sie waren der undisziplinierteste Haufen den er je befehligt hatte, doch sie waren die Besten.

_________________
Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Intermezzo-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 02. Sep 2013, 13:34 
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Archangel presents …

a Archangel Intermezzo

starring Milian Jayden

Deimos

and Rochelle

Special Guest: Cad Bane

in


Dreckiges Geld oder reines Gewissen

Milian Jayden
Coruscant
Tag 1, 1600

Endlich Freizeit! Diese Schnitzeljagd hatte ihn so langsam müde gemacht und er war froh, dass sie endlich vorbei war, auch wenn sie letztendlich nicht ganz das erreicht hatten, was sie wollten. Nachdem er sich von der Gruppe getrennt hatte, hatte er sich einen luxuriösen, offenen Speeder mit silberner Lackierung gekauft und flog jetzt erst einmal ein paar Runden um die Häuser.

"Wo fliegen wir hin?"

Deimos saß auf dem Beifahrersitz. Er war einfach hinter ihm her getrottet und hatte nach dem Kauf des Speeders ohne auch nur zu fragen auf dem Beifahrersitz Platz genommen. Milian fand es nervig, aber konnte es auch irgendwie verstehen. Diese ganze Umgebung, hohe Gebäude aus Stahl, überall Raumschiffe, Gehwege voller fremder, teilweise hässlicher Fratzen, das alles war neu für ihn. So stark Deimos auch war, er brauchte Jemanden, an dem er sich festhalten konnte um hier nicht unterzugehen.

"Zuerst muss ich was spachteln."

"Spachteln?"

"Du würdest wahrscheinlich Nahrungsaufnahme sagen."

"Ah … alles klar. Spachteln."

Sie gingen in ein feines Restaurant. Die reichen Gäste in dem Laden schenkten ihm seltsame desillusionierte Blicke. Klar, wer hatte denn auch damit gerechnet, dass auf einmal ein Gauner mit einer Wookiee Weste und ein oberkörperfreier Riesenzabrak hereinspazierten. Immer wieder das gleiche mit diesen reichen Pennern. Wenn ein einfacher Söldner wie er in ein edles Ambivalente kam, starrten sie ihn an, aber vor jeglicher Armut schlossen sie die Augen.
Sie setzten sich an einen Tisch und bald näherte sich ein Protokolldroide.

"Herzlich Willkommen Master. Darf ich Ihre Bestellung aufnehmen?"

Milian studierte eingehend die Speisekarte.

"Sagen Sie … servieren Sie hier auch Kaadu?"

"Kaadu? Selbstverständlich."

"Blaue Art?"

"Ja."

"Gut, zweimal bitte und dazu … den teuersten Wein, den ihr habt."

"Wie Sie wünschen."

Der Droide entfernte sich wieder. Milian sah sich nochmals im Saal um und erkannte einige Leute, von denen er wusste, dass es Politiker waren. Eine schwarze Frau mit einem seltsamen Kopfschmuck, Kin Rob wenn er sich nicht irrte. Der fette Orn-Free-Tarr mit ein paar hübschen Twi-lek Mädchen an seiner Seite war unübersehbar.
Er guckte sich weiter um und entdeckte an einem einsamen Tisch eine Chiss in einem schwarzen Abendkleid mit Schlitz. Sie sah in seine Richtung und schlug verführerisch ihre Beine übereinander. Er wollte zu ihr gehen, doch als er aufstand, tat sie es ihm gleich und ging Richtung Ausgang. Milian ließ sich enttäuscht auf seinen Platz zurück sinken. Bald wurden ihnen ihre Getränke und ihr Essen serviert. Milian langte schamlos zu, er löffelte und schmatzte und rülpste, als wäre er daheim und niemand würde ihn beobachten.
Deimos verhielt sich nicht anders, nur dass er die Benutzung des Bestecks vollkommen wegließ. Er packte den Braten mit der Hand und biss immer wieder davon ab.
Als Milian fertig gegessen hatte, tupfte er sich die Mundwinkel mit einer Serviette ab und sagte in gespielt schnöselhaftem Ton:

"Und was meinen Sie, Senator Deimos? War dieses Mahl denn nicht vorzüglich?"

"Ich weiß nicht. Schmeckt anders als alles was ich bisher gegessen habe. Zu stark gewürzt für meinen Geschmack."

"Also ich für meinen Teil, befand es ja als geradezu deliziös! … Zu schade, dass ich es nicht schon auf Aargau genießen konnte."

"Dafür war keine Zeit."

"Ja leider. … Wie wäre es, wenn wir einen Koch rekrutieren?"

"Wir müssen vorrangig kämpfen, nicht spachteln. Wir können auf solchen Missionen keine Köche gebrauchen."

"Ja doch. Aber wir brauchen auch einen vollen Magen, damit wir immer einsatzbereit sind und …"

"Ich rede nicht mehr mit dir."

Deimos winkte ab und schüttelte den Kopf. Der Protokolldroide kam wieder um abzurechnen. 1.026 Credits hatte sie das Mahl gekostet, aber was zahlte man nicht alles, um nach 9 Tagen Schnitzeljagd mal wieder einen richtig vollen Bauch zu bekommen.

"Ach bevor ich es vergesse: Hier."

Er gab dem Zabrak eine Handvoll Credits. 2.000 wenn er sich nicht verzählt hatte.

"Was ist das?"

"Dein Anteil."

"Du gibst mir Geld?"

"Na aber sicher doch. Du hast bei der Mission mitgemacht, also bekommst du auch was von der Belohnung. Also nimm jetzt, bevor ich es mir anders überlege."

Deimos nahm die Credits zögernd entgegen und bedankte sich bei Milian. Die anderen Gäste schienen erleichtert, als sie wieder ihrer Wege gingen.



2200

Nach dem Essen waren sie erst einmal zu einem Hotel in der Nähe geflogen und haben eingecheckt. Danach hatten sie versucht, sich mit ein paar Witzen die Langeweile zu vertreiben. Dann aber fiel Milian ein, wo man um die Abendzeit noch vorbeischauen konnte. Warum war er da nicht viel früher drauf gekommen?
Sie stiegen wieder in den Speeder und flogen jetzt zu einem Gebäude, an dem eine pinke Neonleuchte den „Sweet Dreams “ Nachtclub ankündigte.
Da war er schon eine Weile nicht mehr gewesen. Hoffentlich erinnerte sich der Besitzer noch an ihn. Wäre schade drum gewesen, denn Milian konnte sich noch genau an ihn erinnern … und an jedes einzelne Mädchen.



2205, Sweet Dreams

"Hallo ihr zwei Süßen"

Begrüßte sie am Eingang eine leicht bekleidete Twi’lek. Sie musste neu sein, denn Milian kannte sie noch nicht.

"Hallo Pateesa!"

"Wie kann ich euch dienen?"

"Hole deinen Meister. Sag ihm, M.J. ist wieder da."

"Alles klar Süßer."

Milian ging hinein. Deimos wollte ihm folgen, wurde jedoch von zwei menschlichen Frauen aufgehalten, die ihn umgarnten – Nagasi und Ashee, wenn er sich nicht irrte. Heute war noch nicht besonders viel los, nur ein paar Leute beobachteten das Schauspiel auf der Rotlichtbühne. Aus der Tür neben der Bühne, auf der „Personal“ stand, kam er dann.
Vaerys Dario. Der füllige Besitzer des Nachtclubs trug wie immer seine braune Robe, hatte die Kapuze über seine Glatze gestülpt und trug unter der Robe eine beige Tunika. Wenn man sich noch ein Lichtschwert am Gürtel hinzu dachte, dann sah er wie ein Jedi Meister aus, aber auch so sah er einem Jedi nicht unähnlich, denn er strahlte eine Gelassenheit aus, die man sonst nur bei denen sah. Man munkelte, dass er früher mal einer gewesen war, aber vom Orden verstoßen wurde und die Klamotten aus dem Tempel mitgehen lassen hat. Aber das waren nur Gerüchte, wahrscheinlich alles totaler Mumpitz.

"Junger Herr Jayden", sagte er leicht erfreut.
"Schön, dass Ihr uns nicht vergessen habt. Wie geht es euch? Wo wart ihr so lange?"

"Ganz gut. Hatte viel zu erledigen. Bin durch die halbe Galaxis gereist und hab ne Menge Ärsche getreten."

"Tret doch mal in meinen."

Meinte eines der Mädchen, die auf einmal neben ihm auftauchte.

"Hab ich schon einmal."

Antwortete er mit einem breiten Grinsen.

"Und in meinen?"

"Hab ich schon dreimal."

"Ladies bitte, lasst unseren Gast zufrieden, wenn er heute nichts will. Zurück hinter die Kulissen, die Show muss weitergehen! … Also Milian."

Vaerys legte ihm eine Hand auf den Rücken und ging mit ihm zur Bar. Er hörte zwei Mädchen entzückt kreischen, drehte sich um und sah, wie Deimos sich Nagasi über die Schulter warf und Ashee am Arm packte und mit ihnen in den hinteren Teil des Clubs verschwand. Vaerys sah ihn verdutzt an.

"Keine Sorge er gehört zu mir."

"Ein bisschen grob dein Freund, hm?"

"Ja äh … er kommt nicht von hier. Aber keine Angst er kann die Mädchen bezahlen."

Sie setzten sich nebeneinander auf die Barhocker.

"Also M.J. die Sache ist die … die Schutzgeld Zahlungen sind schon wieder überfällig und ich habe mich gefragt … naja ob …"

"Vaerys. Warum glaubst du, bin ich heute hier?"

Der Mann sah sich in seinem eigenen Laden um, eine unmissverständliche Geste. Wofür sollte ein Mann denn sonst so einen Club besuchen? Milian winkte ab.

"Pah! Mädchen bekomm ich auch auf Nar Shadaa oder Nal Hutta."

"Wo Milian Jayden natürlich ein gern gesehener Gast ist."

"Das ist ein anderes Thema. Also, wie viel brauchst du dieses Monat noch für die Black Sun?"

"Naja sagen wir mal … wenn es dir keine Umstände macht …"

"Tut es nicht. Los, spuck’s aus!"

"3.000."

"Also hast du schon 3 Riesen."

"Nein ich habe 5 Riesen."

"Was?"

"Neulich waren ein paar von denen da und haben gesagt, sie wollen ab jetzt 8.000 statt der üblichen 6.000 Credits."

"Mann, das ist doch Wahnsinn! 8 Riesen? Ich glaube die haben nicht mehr alle 8 Riesen im Schrank! Sind 6 Riesen denn nicht schon genug?"

"Hab ich denen auch gesagt!"

"Was haben die geantwortet?"

"Wie … wie werden sie denn geantwortet haben?! Hast du Lola hier irgendwo rumlaufen sehen?"

"Schade um sie. War echt ein süßes Ding."

"Hättest sie mal sehen sollen, als sie mit ihr fertig waren."

"Nein danke, hab auf meiner letzten Mission schon genug gesehen. … Also hier, 3.000 Credits. Aber sieh zu, dass du baldmöglichst wieder ein paar ordentliche Mädels auftreibst und den Laden ohne meine Geldspritzen schmeißen kannst!"

"Ich bemühe mich darum. Vielen Dank, M.J.."

Vaerys verschwand wieder. Milian blieb noch etwas sitzen und sah der Tänzerin auf der Bühne zu. Die Twi’lek von vorhin ging hinter die Theke, schüttete einen Drink und schob ihn Milian zu.

"Ich habe gar nichts bestellt"

stellte er verdutzt fest. Die Twi’lek antwortete

"Eine freundliche Geste, von der Dame in schwarz."

Milian drehte sich um. An einem Tisch saß eine Chiss in einem schwarzen Abendkleid mit Schlitz. Es war die Gleiche wie vorhin im Restaurant. Sie deutete mit ihrem Drink ein Anstoßen an und nahm einen Schluck.
Jetzt musste er vorsichtig sein. Sie verfolgte ihn und wollte ganz offensichtlich etwas von ihm, die Frage war nur, was sie wollte. Seine Dienste als Attentäter, sein Leben, oder einfach nur das, was einsame Frauen so wollten?
Er stand auf und ging zu ihr.

"Guten Abend, schöner Mann"

Begrüßte sie ihn mit einem anzüglichen Lächeln. Milian ließ sich davon nicht ablenken.

"Warum haben Sie nicht schon im Restaurant mit mir gesprochen?"

"Zu öffentlich, zu viele Zeugen."

"Name und Anliegen Lady!"

"Aber was sind denn das für Manieren? Ich möchte mich doch nur mit Ihnen unterhalten.
Fein. Diese Unterhaltung findet nur unter meinen Bedingungen statt. Name und Anliegen, sofort!"

"Ich bitte Sie Milian, wir sind doch beide zivilisierte Lebewesen. Entspannen Sie sich. Ich versichere Ihnen, Sie sind nicht in Gefahr. Vergessen Sie kurz, dass Sie ein bewaffneter Söldner sind, der in fast sämtlichen Systemen der Hutts gesucht wird und ich Sie verfolge. Sie sind ein gutaussehender junger Mann, ich bin eine gutaussehende junge Frau. Also bitte, setzen Sie sich!"

Milian ließ sich widerwillig auf der Sitzbank gegenüber der Frau nieder.

"Fangen wir von vorne an, bei der Vorstellung."

"Gut gut. Ähm …"

Milian strich sich kurz über die Haare und sagte dann mit verführerischer Stimme

"Hallo du zuckersüßes Blaublut. Ich bin Milian."

"Freut mich ihre Bekanntschaft zu machen, Milian. Mein Name ist Rochelle."

"Ein wirklich bezaubernder Name. Was führt dich an so einem schönen Abend wie diesen in so einen Schuppen?"

"Ich suche nach einem Attentäter. Einem verdammt guten Attentäter. Vielleicht kennst du ihn ja. Jung, blond, Weste aus Wookiee Fell?"

"Tatsächlich sagt mir diese Beschreibung etwas. Was wollen Sie denn von diesem Attentäter, wenn ich fragen darf?"

"Ich habe einen Job für ihn. Oder besser gesagt, mein Auftraggeber hat einen für ihn.
Wie ist denn das gemeint?"

"Ich bin normalerweise Agentin, aber jetzt im Moment fungiere ich als Vermittlerin. Ich soll Ihnen sagen, wem Sie das Licht ausknipsen sollen und wenn Sie es erledigt haben, gibt Ihnen mein Auftraggeber das Geld. Eine kleine Anzahlung sollen Sie allerdings schon jetzt bekommen."

"Was ist das für eine Anzahlung?"

Sie nahm seine Hand und zwinkerte ihm zu.

"Komm, ich zeig sie dir."

Sie standen auf und wollten gehen, doch am Eingang standen auf einmal ein Twi’lek und zwei Männer. Sie waren bewaffnet und zielten auf ihn.

"Milian Jayden, keine Bewegung du dreckige Wompratte!"

Milian hätte ihn wohl abknallen, in Deckung gehen und die anderen zwei abschießen können. Doch als er über die Schulter blickte, standen da noch mehr bewaffnete Männer.

"Ganz ruhig. Was wollt ihr?"

"Deinen Kopf! Du Bastard hast meine Schwester ermordet!"

"Kann schon sein. Wer war sie?"

"Tu nicht so unwissend! Du und deine Freunde, ihr habt den Laden auf Nar Shadaa verwüstet und dann hast du sie einfach abgeknallt!"

"Ach DIE Twi’lek! Tja was soll ich sagen … sorry mein Fehler!"

Rochelle flüsterte

"Wir haben noch etwas zu erledigen. Sie sollten ihn nicht provozieren."

"Du hast recht. Also, kannst du einen Beitrag hierzu leisten?"

Rochelles Hand verschwand unter ihrem Kleid und umfasste die Blasterpistole im versteckten Halfter an ihrem Bein.

"Aber sicher."

Sie zog die Blasterpistole, Milian sein Streugewehr. Während er den Twi’lek am Eingang abschoss, wirbelte Rochelle herum und eröffnete das Feuer auf einen der Männer hinter ihnen. Die restlichen Männer gingen hinter Tischen und Stühlen in Deckung. Die Frauen flohen hinter die Kulissen, die wenigen Besucher stürmten zum Ausgang, soweit er beurteilen konnte, wurde keiner von ihnen verletzt. Milian und Rochelle stellten sich Rücken an Rücken, um beide Seiten abzudecken und gaben nur gezielte Schüsse ab, wenn einer ihrer Feinde herauslugte. Der Kampf war recht schnell vorüber. Der letzte Mann kam aus der Deckung und wollte auf Milian schießen, doch in der nächsten Sekunde flog sein Kopf durch die Luft und sein Körper ging zu Boden.
Deimos stand reglos mit seiner blutigen Axt da.

"Alles in Ordnung Milian?"

Milian wendete sich, leicht angewidert von ihm ab. Rochelle lachte.

"Na das nenne ich einen Prachtkerl!"

Der Zabrak war, bevor er mit der Axt zum Ort des Geschehens gestürmt war, offenbar nicht dazu gekommen, sich wieder anzukleiden.

"Was ist passiert?"

Vaerys kam zitternd hinter einem Vorhang hervor.

"Die Luft ist rein."

Beruhigte Milian ihn.

"Die waren hinter mir her. Ein Kerl dessen Schwester ich umgebracht habe, die anderen waren wahrscheinlich Verbrecher der Hutts.
Deimos, zieh dir was an und hilf Vaerys und den Mädels diese Leichen zu beseitigen. Ich habe noch etwas zu erledigen. Nimm meinen Gleiter. Wo das Hotel ist, weißt du ja noch."

Er ließ sich von Rochelle hinausführen. Sie gingen zu Fuß in ein nahes Hotel. Ihre Reise endete – wie auch sonst? – in ihrem Bett.



Tag 2, 1100

Als Milian aufwachte, lag Rochelle immer noch neben ihm und schlief. Er stand auf und zog sich an. Als er reingekommen war, hatte er keine Zeit gehabt, sich umzusehen, sie waren gleich zur Sache gekommen.
Das Apartment war normaler Durchschnitt. Nicht zu luxuriös, nicht zu schäbig. Weiße Wände, beiger Teppich, eine große Fensterfront. Er öffnete die Tür zu einem kleinen Nebenraum und erschrak, als er den Helm und den Rest der Rüstung hinten an der Wand liegen sah. Die Beskar’gam war schwarz, mit einigen grünen Elementen.
Interessant. Diese Mandalorianer tauchten auf einmal überall auf. Aber Rochelle war ihm gar nicht vorgekommen, als wäre sie so ein stolzer, ehrenvoller Krieger. Die wilde Nacht die er mit ihr verbracht hatte, stand völlig im Gegensatz zu der Rüstung, die er nun vor sich sah.

"Bewundert Ihr meine Rüstung?"

Er drehte sich herum. Sie saß halb mit der Bettdecke zugedeckt auf der Bettkante und hatte schon wieder dieses nahezu raubtierhafte Grinsen aufgesetzt.

"Ja, ich bewundere sie. … ich sehe ja auch sonst nie genug Mandos."

"Ich weiß. Aber kommen wir nun zum Geschäftlichen."

"Waren wir nicht schon letzte Nacht dabei?"

"Bleiben wir ab jetzt bitte sachlich, ja? Also sind Sie bereit für den Auftrag?"

"Rund um die Uhr. Also, wen soll ich nun für deinen Auftraggeber umlegen?"

"Dieser Mann ist Ihr Ziel."

Sie nahm einen handlichen Hologrammprojektor und aktivierte ihn. Das Standbild sollte wohl sein Ziel darstellen, doch es war …

"Nein."

Sagte Milian sofort.

"Das mach ich nicht. Kannst du vergessen."

"Sie haben leider keine andere Wahl. Sie haben die Anzahlung schon angenommen."

"Das war ein billiger Trick Pateesa. Dafür solltest du dich schämen und das weißt du auch. Ich an deiner Stelle würde meinen Auftraggeber zu meinem nächsten Ziel machen, wenn er mir befiehlt mit jemand anderem zu schlafen! Und außerdem hast du mir da noch nicht gesagt, dass mein Ziel jemand ist den ich kenne und einigermaßen leiden kann. Also bleibe ich dabei. Ich …"

"4 Millionen Credits."

Milian hielt verdutzt inne. Er war völlig überrumpelt. Hatte sie gerade das gesagt, was er geglaubt hatte zu hören?

"Verzeihung … sagtest du gerade …"

"4 Millionen Credits, Jayden. Das alles für ein Ziel. Sie töten ihn, mein Auftraggeber gibt Ihnen 4 Millionen Credits und Sie können eine lange Zeit in den Ruhestand gehen. Was sagen Sie? Deal?"

Milian zögerte. Er wollte ihn nicht töten, aber für 4 Millionen … welcher Kopfgeldjäger in der Galaxis würde denn nicht für 4 Millionen Credits einen Freund umbringen?

"Dein Auftraggeber muss ein Milliardär sein. Kenn ich ihn vielleicht?"

"Je weniger Sie wissen Milian, desto besser. Haben wir nun einen Deal oder nicht?"

"Ich weiß nicht ….. ich muss mir das erst gründlich überlegen. Ich denk darüber nach."

"Tun Sie das."

Er verließ das Apartment und das Gebäude und stieg in das nächste Sky-Taxi. Er konnte selbst nicht glauben, dass er überhaupt darüber nachdachte. Der alte M.J. hätte diesen Auftrag ohne zu zwinkern ausgeführt. Doch diese Mission hatte ihn irgendwie verändert.
Er gehörte zum Team. Sie würden ihn ausstoßen, wenn er diesen Auftrag ausführte. Wenn er es nicht geschickt anstellte und sie herausbekamen dass er es war, war er wahrscheinlich gezwungen, die ganze Gruppe auszulöschen. Vielleicht würde er es dann parallel zu den Hutts auch noch mit der Republik zu tun bekommen.
Aber dennoch, 4 Millionen Credits? Das war ein großer Fisch. Er musste irgendwoanders ungestört darüber nachdenken.

"Halten Sie bei der nächsten Bar, bitte."



Rochelle
Tag 2, 1120

Sie hatte die Beskar’gam fast angelegt. Gerade als sie ihren Helm aufsetzen wollte, piepte der Projektor. Sie nahm ihn auf die Hand und nahm die Anfrage an. Das Hologramm ihres Auftraggebers schimmerte auf.

"Haben Sie ihm den Auftrag übermittelt?"

"Ja das habe ich. … Und ich habe ihm die Anzahlung gegeben."

Du Bastard, dachte sie sich dazu und musste sich zusammenreißen, es nicht vor ihm auszusprechen. Er hatte viel Einfluss und seine Augen waren fast überall. Es wäre sehr unklug gewesen, ihn zu reizen, auch wenn er einem immer den Eindruck vermittelte, dass man ihn gar nicht reizen könne.

"Perfekt. Was hat unsere kleine Marionette geantwortet?"

"Er war sehr unentschlossen was das betrifft. Er sagte, er würde es sich überlegen."

Ihr Gegenüber strich nachdenklich über seinen Kinnbart.

"Also wissen Sie meine Liebe, das ist eigentlich höchst inakzeptabel …"

Rochelle fürchtete sich vor den nächsten Worten. War ihr Deal damit geplatzt?

"… aber noch kein Grund zur Sorge. Ich habe das mit einkalkuliert, wie vieles andere auch. Sie wissen, was als nächstes zu tun ist?"

"Ich verfolge ihn und frage ihn, wie seine Entscheidung ausfällt."

"Perfekt. Genau so wird es ablaufen. Auf Wiedersehen Rochelle."

"Halt warten Sie!"

Der Auftraggeber hielt inne.

"Ja?"

"Sie … Sie halten sich doch an die Abmachung oder? Sie lassen ihn bei dieser Aktion am Leben und überlassen ihn mir!"

"Ach ja richtig, richtig! Ich töte alle außer ihn und Jayden. Ich bezahle Jayden, lass ihn gehen und dann schicke ich den anderen zu Ihnen. … Welcher war er nochmal?"

"Schluss mit den Spielchen, Sie wissen genau wen ich meine! Halten Sie sich also daran, ja oder nein?"

Er zog eine schockierte Grimasse und sein Fell sträubte sich.

"Rochelle ich bin entsetzt! Halten Sie mich etwa für einen Betrüger?"

"Ich … nein Sir, ich wollte nur …"

"Keine Sorge Miss. Ich bin ein Gentleman, auf mich ist Verlass. Sie sollten sich lieber darum Sorgen, ob auf Mister Jayden Verlass ist. … Zweifeln Sie etwa an ihm?"

"Er hat als Kind seine Mutter verloren, danach ist er durchgedreht, hat sich an allen sechs Schergen gerächt und wurde von der Black Sun zum Killer erzogen. Er ist im Kern ein psychisches Wrack! Warum gerade er? Warum haben Sie keinen anderen aus der Gruppe gewählt? Warum muss es überhaupt jemand aus der Gruppe sein? Cad Bane hält sich momentan auf Coruscant auf. Wir hätten Bane haben können, vielleicht sogar Sing! Warum Jayden?"

"Je weniger Sie wissen, meine Liebe, desto besser."

"Auf den Burschen ist kein Verlass."

Wieder strich er sich nachdenklich über den Bart.

"Hm … dann braucht er wohl noch einen anderen Ansporn. Ich habe etwas interessantes herausgefunden. Ich sende es Ihnen auf Ihr Datapad. Zeigen Sie es ihm, dann wird er den Auftrag zweifellos durchführen."

"Und wenn er es trotzdem nicht tut?"

"Wie ich bereits sagte Rochelle: Ich habe alles einkalkuliert. Jetzt müssen meine Dejarik-
Figuren nur noch ihren ersten Zug machen … dann kann das Spiel beginnen!"



Tag 2, 1130, irgendeine Bar

Selbst nach dem dritten Drink konnte er keinen Entschluss fassen. Es wiegte zu schwer, egal wie er es drehte. Er musste es sich eingestehen. Während seines Tripps mit Roso und Braxton hatte er ein Gewissen entwickelt, das ihm ausdrücklich verbat, diesen Auftrag auszuführen. Zwischen Milian und den 4 Mio. Credits, stand nichts weiter, als ein sturer Banthamasiff (= Schweinehund in SW :D) der nicht nachgeben wollte. Die Frage war, reines Gewissen oder dreckiges Geld, und momentan tendierte er tatsächlich zu Ersterem. Neben ihm ließ sich Jemand mit einem übergroßen Hut auf einem Barhocker nieder und bestellte einen Drink. Er hätte diese raue Stimme überall erkannt.

"Ist diese Bar nicht zu klein, für uns beide?"

Fragte er. Der Duros sah ihn verdutzt an, dann lächelte er.

"Ah! Sieh mal einer an, The Little Kill! Ich roch schon beim reingehen vertrocknetes Huttblut und habe mich gefragt woher dieser Gestank wohl kommt."

"Gleichfalls, Bane!"

"Was verschlägt dich an so einen Ort? Ich nahm an, du würdest dich momentan wieder auf Tatooine rumtreiben und Jabba ärgern."

"So lautete mein Plan auch – ursprünglich. Aber dann hat mich Jemand angeheuert."

"Hab ich schon gehört. Dann arbeitest du also neuerdings für die Republik?"

"Nein, ich arbeite für meine beiden Vorgesetzten, die arbeiten für die Republik. Aber sobald die die Seiten wechseln, tu ich das auch. … Wir haben eine nette Truppe zusammen gestellt. Willst du auch einsteigen?"

"Ich passe! Ich bin eher Anti-republikanisch. Ich sympathisiere mehr für die Konföderation."

"Jedem das seine! Trotzdem schade. Was machst du hier eigentlich?"

"Ich warte auf … oh! Wenn man vom Teufel spricht!"

Cad Bane holte eine seiner Blasterpistolen raus und schoss den Aqualesh ab, der gerade zur Tür hereingekommen war. Zufrieden blies er den Rauch vom Lauf.

"Soviel dazu! 30.000 Credits, für den Duro in braun!"

"Wer war das?"

"Spielt das noch eine Rolle, jetzt wo er tot ist? Ich weiß nur, dass auf seinen Kopf 30.000 Credits ausgesetzt waren, alles andere ist unwichtig."

Bane schnippte mit den Fingern. Zwei Attentäterdroiden kamen herein und nahmen die Leiche. Er gab ihnen ein paar Handzeichen, die Milian nicht erkannte, dann nickten die Droiden und verließen das Gebäude.

"Ich bin momentan auch an etwas dran."

Sagte er und schaute in sein leeres Glas.

"Aber ich … Bane, musstest du schon einmal jemanden für Kopfgeld töten, den du kanntest und gegen den du eigentlich nichts hattest?"

Bane konzentrierte sich auf einen imaginären Punkt in der Luft. Wahrscheinlich versuchte er sich zu erinnern. Schließlich richtete er seinen Hut und blickte nach unten.

"Selbstverständlich habe ich das. So etwas passiert jedem Kopfgeldjäger mindestens einmal im Leben. Egal wie viele Köpfe du bis dahin abgeliefert hast, erst dieser Härtetest entscheidet, ob du genug Mumm für diesen Job hast."

"Ich weiß nicht ob ich das kann. Es geht dabei zwar um viel Kohle … verdammt viel Kohle! Aber … ich weiß auch nicht."

"Das ist das Problem M.J.! Du denkst zu viel nach. Tu es einfach, aber tu es wie ein Mann! Tipp ihn von hinten an, halt ihm deine Kanone ins Gesicht und sag ihm, dass es nichts persönliches ist. Dann drückst du ab. So einfach ist das."

"Hm ... Hört sich akzeptabel an. Danke Bane."

"Ich helfe gerne Konkurrenten in Not."

Milian stand auf und verließ die Bar. Kurz bevor er durch den Eingang ging, rief ihm Bane noch etwas nach. Milian drehte sich um.

"Was denn noch?"

Und plötzlich wie aus dem Nichts entsprungen, standen die beiden Attentäterdroiden neben ihm. Bane grinste teuflisch.

"Ist nichts Persönliches."

Die Droiden drückten ihn mit dem Gesicht voran auf einen geparkten Speeder und er hörte Schritte hinter ihm die näher kamen. Sie stammten von Bane.

"Tut mir leid M.J. aber die Hutts haben ein so hohes Kopfgeld auf dich ausgesetzt, dass ich unmöglich widerstehen kann, aus diesem glücklichen Zufall Profit zu schlagen. Keine Sorge, ich werde dich nicht töten. Lebend bringst du mir mehr ein. Die Hutts foltern ihre Schuldner lieber selbst."

Er bemerkte, wie das kalte Metall von Handschellen seine Handgelenke berührte, doch zunächst hörte er nicht das zuschnappen der Handschellen. Es zischte ein Blasterschuss und der Griff der Droiden lockerte sich. Den Bruchteil einer Sekunde suchte er den Schützen. Er erkannt die schwarze Beskar’gam sofort wieder. Rochelle ging gerade auf dem Gehweg hinter einer Mülltonne in Deckung.
Bane und der andere Droide nahmen sie unter Beschuss. Jayden drehte sich um, zog seine Streukanone und durchsiebte den Droiden mit Schrot. Dann nahm er Bane ins Visier, doch der sprang über den Rand des Gehwegs in den Abgrund. Milian ging zum Rand und sah ihm hinterher. Bane bremste seinen Sturz kurz vor Grundberührung mit seinen Jetstiefeln ab, dann verschwand er in der Menge an Fußgängern. Rochelle kam aus der Deckung und stolzierte auf ihn zu. Der Helm ließ ihre Stimme seltsam blechern klingen.

"Habe ich Ihre Zweifel bezüglich meiner Abstammung damit aus dem Weg geräumt, Mister Jayden?"

"Du meinst, ob ich dich jetzt für einen starken, ehrenvollen Krieger halte? Nicht wirklich. Bisher weiß ich von dir nur, dass du in deinem Leben mindestens einen Droiden zerstört hast und ich nach dem zweiunddreißigsten aufgehört habe zu zählen."

"Hat Ihre Mami Ihnen denn keine Manieren beigebracht?"

Milians Blick verfinsterte sich.

"Bevor sie dazu kam, wurde sie von einer Bande räudiger Arschkriecher der Hutts ermordet. Und wenn Sie es wagen, sie noch einmal zu erwähnen, brenn ich Ihnen ein Loch in den Kopf. Das ist meine Art von Anstand!"

"Dann reden wir doch lieber über einen anderen Verwandten von Ihnen."

Milian erstarrte. Er hatte keine Geschwister, also konnte sie nur einen Menschen meinen. Konnte es sein, dass ihr Auftraggeber wirklich so viele und so scharfe Augen in der Galaxis hatte, dass er …

"Ich kann mir schon vorstellen, wen Sie meinen. Aber ich will nichts von meinem Vater wissen."

"Er hat Sie in die Welt gesetzt …"

"Und das war auch schon alles was dieser Mann je für mich getan hat. Ich kenne ihn nicht, und das will ich auch gar nicht. Würde ich ihm jemals begegnen …… Dann würde es ihm ähnlich ergehen wie diesem Attentäterdroiden."

"Dann tun Sie es doch einfach. Töten Sie ihn. Sie haben jedes Recht dazu und wahrscheinlich hat er es auch verdient."

Milian musste herzlich lachen und schüttelte den Kopf.

"Nicht nur wahrscheinlich! Er hat es ganz sicher verdient!"

"Na also. Sie schalten das Ziel aus, mein Auftraggeber entlohnt Sie und legt als Bonus noch einen ganzen Papierstapel an Informationen über Ihren Vater drauf, sodass Sie ihn aufspüren können um ihn zu töten. Wäre das eine angemessene Bezahlung?"

Milian zuckte mit einer Braue.

"Dein Auftraggeber will mir Infos geben, damit ich meinen Vater töten kann?"

"Selbstverständlich. Ich selbst habe einen ähnlichen Deal mit meinem Auftraggeber am Laufen."

"Ja. … Nein, wissen Sie was? Vergessen Sie den Bonus! Wie bereits gesagt, ich will’s nicht wissen."

"Dann werden Sie es also für die 4 Millionen tun?"

Milian starrte in den Himmel. Er wollte das Geld. Es war die Sache allemal wert, aber würde er es im entscheidenden Moment wirklich tun können? Er entschloss sich, das , wenn sich eine Gelegenheit ergeben sollte, er es spontan entscheiden würde. Letztendlich musste er sowieso zusagen, damit Rochelle ihn nicht noch länger verfolgte.

"Ich mach’s!"


Fortsetzung folgt ...


in Mission 2 :)

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"Ich weiß nicht ob Menschen und Turianer denselben Himmel haben, aber sollten wir dort landen: ich bin an der Bar." - Garrus Vakarian, Mass Effect 3


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